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Bhutan Reisen & Trekking




Offiziell- und zertifizierter Partner in Bhutan
Offiziell- und zertifizierter Partner in Bhutan

Bhutan Reisen - Im Land des Donnerdrachens und des "Bruttosozialglücks". Einmalig und als ein absolutes Neuland auf der touristischen Landkarte bietet Bhutan unverfälschte Natur und Kulturschätze.
Erleben Sie auf Ihrer Bhutan Reise eine "gelebte Kultur", die sich das buddhistische Königreich durch seine abgeschiedene Lage bewahrt hat. Die Berge sind unbestiegen und die Trekking Touren in Bhutan einsam und ursprünglich.

In den letzten Jahren konnte sich in Bhutan ein nachhaltiger High-End Tourismus entwickeln, der aufgrund weniger Besucherzahlen einen ganz besonderen Charakter bietet. In Bhutan verbinden sich Kultur, Natur, Tourismus und Bevölkerung zu einer sympathischen Einheit.
Das Land bietet einen aussergewöhnlichen Service für Privat- und Alleinreisende an. Sie bekommen dort als Alleinreisender einen Guide und Fahrer als Begleitung.

berghorizonte arbeitet in Bhutan ausschließlich mit einem zertifizierten Partner zusammen. Somit werden nur professionelle und ausgebildete Guides eingesetzt. Durch unsere intensiven Kontakte nach Bhutan bieten wir Ihnen sogar eine dt. sprachige Repräsentanz in Bhutan an. Deutschsprachige Reiseleiter sind somit auf Wunsch möglich.

In Koorperation berghorizonte/Dorji Gyeltshen/Beate Lidl

Registriert unter Lizenz-Nr. 1019119

Laya Tours Mitglied der
nationalen Touroperator Organisation ABTO

 

Bhutan - ein ganz besonderes Land

Bhutan ist ein Land, das noch nicht lange für den Tourismus geöffnet ist. Die Regierung reklementiert die Anzahl der Touristen durch pauschale Preise, die pro Tag gezahlt werden müssen. Auch können in Bhutan nur ausgewählte Klöster besichtigt werden. Damit ist ein sanfter Tourismus garantiert und somit erleben Sie noch eine absolut unverfälschte - gelebte Kultur.

Die Straßen des Landes sind einfache, holprige und sehr kurvige Passstrassen. Auch für kürzere Distanzen benötigen Sie viel länger als in Europa.

Die Unterkünfte reichen von guten Mittelklassehotels in Paro und Thimphu bis zu sehr einfachen landestypischen, aber sauberen Unterkünften in den ländlichen Regionen. In jüngster Zeit sind auch hochklassige Luxushotels entstanden, deren Preise der Exklusivität des Landes angepasst sind. Somit ist auch ein High-End Tourismus für anspruchsvolle Individualtouristen gewährleistet

Es kann auf einer Reise nach Bhutan durchaus zu unvorhersehbaren und ausserplanmässigen Reiseplan Änderungen kommen. Das Wetter, schlechte Strassenverhältnisse oder Flugausfälle kommen vor. Wir und unsere Partner vor Ort sind immer stets bemüht den optimalen und planmässigen Reiseverlauf zu gewährleisten und Ihnen einen unvergesslichen und erlebnisreichen Aufenthalt in Bhutan zu ermöglichen. Eine Garantie für einen reibungslosen Ablauf können wir jedoch nicht geben.

Bhutan Fakten...

  • Jahrhundertelang war Bhutan nur von Tibet aus über einen hohen Pass erreichbar.
  • Die erste Strasse wurde 1962 gebaut
  • Der erste und einzige Flughafen im Jahre 1983
  • Fernsehen  gibt es seit 1999 und dazu immerhin 1 Sender
  • Seine Majestät der König hat gesagt: "Bruttosozialglück ist wichtiger als Bruttosozialprodukt." Der Erfolg dieser Politik ist vermutlich Bhutans wichtigste Botschaft an die Welt.
  • Wenn ein Baum gefällt wird, müssen 2 Bäume gepflanzt werden.
  • Rauchverbot im ganzen Land
  • Es werden  keine Plastiktüten verwendet
  • Neue Gebäude werden nur im traditionellen Stil errichtet. So haben selbst neue Städte einen einmaligen bhutanischen Charakter und selbst Gebäude wie beispielsweise eine Tankstelle sehen so ganz landestypisch aus.
  • mehr als zwei Drittel des Königreiches sind bewaldet.
  • 24 % sind als Nationalpark ausgewiesen
  • Die Tigerbestände wachsen
  • In Bhutan gibt es ca. 320 Vogelarten
  • Bogenschießen ist der Nationalsport Nr. 1. In den meisten Fällen werden die Wettkämpfe zwischen den Teams zweier Dörfer ausgetragen. Das Ziel ist dabei 145 m entfernt. Da es sich dabei traditionell um eine Männerdomäne handelt, ist es um so bemerkenswerter, dass eine Frau, Tshering Chhoden, das Königreich Bhutan 2004 bei den Olympischen Spielen vertreten konnte.
  •  Nur 700.000 Menschen leben in Bhutan, davon nur 30% in den Städten
  • seit der Unterzeichnung der Verfassung, durch den König am 18. Juli 2008, ist Bhutan eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist der König (Druk Gyalpo) Jigme Khesar Namgyel Wangchuck. Er ist seit der Abdankung seines Vaters Jigme Singye Wangchuck im Jahr 2006 Amtsinhaber und wurde im Jahr 2008 von seinem Vater zum "Drachenkönig" gekrönt.
  • Auf der bhutanischen Flagge ist ein weißer Drache abgebildet. Der Drache symbolisiert den Namen: Land des Drachens und die Farbe weiß steht wie auch bei uns für Reinheit. Das linke Dreieck ist in einem Safranton gehalten und steht für das Königshaus. Die orange-rote Farbe des rechten Dreiecks steht für den buddhistischen Glauben.

Das Klima in Bhutan

Das Klima in Bhutan ist in der Regel sehr angenehm. Es gibt ebenfalls 4 Jahreszeiten. Die Wintermonate Dezember bis Februar sind meistens sehr sonnig, trocken und nicht sehr kalt. Die Temperaturen betragen tagsüber noch angenehme 10 - 12 Grad bei Sonnenschein. Evtl. kann es ab Ende Januar zu vereinzelten Schneefällen kommen. Die Nachttemperaturen klettern in den Tälern nicht weiter runter als -5 Grad. In den höheren Regionen ist es natürlich kälter.

Der Frühling beginnt im März mit der Rhododendrenblüte und die Temperaturen klettern dann weiter rauf bis zu 20 Grad. Ab Juni treten vermehrt Regenfälle auf, die aber oft nur am späten Nachmittag anfangen. Die Sommermonate sind regenreicher, aber dafür umso üppiger ist die Vegetation. Es ist ein Mix an Sonne und Regen und die Temperaturen klettern kaum über 30 Grad, es ist also nicht übermäßig heiß.

Ab Mitte September lassen die Regenfälle in Bhutan nach und die Wolken geben die Berggipfel frei. Der Reis auf den Feldern färbt sich golden und Mitte Oktober beginnt die Reisernte. Die Tagestemperaturen sind angenehm warm, aber für die Abende braucht man bereits etwas Warmes zum Überziehen.

Bhutan ist ein ganzjähriges Reiseziel und jede Jahreszeit hat ihren eigenen Reiz.

Weitere Reiseinfos zu Bhutan im Anschluss.

Anreise nach Bhutan

 

Wie kommt man nach Bhutan?

Auf dem Luftweg

Derzeit bietet die Fluggesellschaft Drukair nur folgende Flugmöglichkeiten: (siehe Flugplan)

  • Über Indien: Delhi/Kalkutta/Bagdogra
  • Über Thailand: Bangkok
  • Über Nepal: Kathmandu
  • Über Bangladesh: Daka   

Je nach Saison und Strecke teilweise täglich bzw. 3 - 5 x die Woche hin und zurück. Siehe auch die Website der Drukair www.drukair.com.bt

Auf dem Landweg

Es gibt derzeit zwei Grenzorte, über die eine Einreise nach Bhutan möglich ist:

Phuentsholing: Eine quirlige Handelsstadt im Süd-Westen Bhutans an der Grenze zu Indien. Wird hauptsächlich in Verbindung mit einer Reise nach Darjeeling oder Sikkim genutzt. Der indische Flughafen „Bagdogra“ ist nur ca. 3 Std. entfernt.

Sandrup Jonkhar: Ein kleines Städtchen im Osten Bhutans ebenfalls an der Grenze zu Indien. Die Ein- bzw. Ausreise eignet sich bei Reisen quer durch Bhutan, da sich dann ein Rückweg erübrigt. (siehe unseren Indiv. Vorschlag für eine Ganzdurchquerung) oder falls Sie in Assam z.B. noch den Kaziranga Nationalpark besuchen möchten.

Bangkok

Wenn Sie über Bangkok anreisen möchten, arrangieren wir gerne für Sie ein schönes Hotel und auch ein Besichtigungsprogramm, wenn Sie diese interessante Stadt noch etwas kennenlernen wollen.

Bangkok bietet seinen Besuchern wunderschöne Tempelanlagen, interessante Märkte, endlose Shopping Möglichkeiten und kulinarische Köstlichkeiten.

Der Weg über Bangkok nach Bhutan ist zwar etwas weiter, aber dafür sparen Sie sich die oft umständlichen und teilweise sehr teuren Visa-Formalitäten und außerdem fliegt die Drukair täglich nach und von Bangkok nach Paro, was die Urlaubsplanung etwas erleichtert.

Kathmandu

Wenn Sie über Kathmandu anreisen möchten, organisieren wir alle nötigen Übernachtungen und Besichtigungsprogramme. Das Kathmandu-Tal bietet eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten und auch sonst hat Nepal einiges zu bieten.

Das Visum für Nepal läßt sich leicht am Flughafen erledigen und Kathmandu bietet den Vorteil, daß nicht nur die Drukair sondern auch die Buddha Air nach Paro fliegt, was mehr Flugkapazitäten schafft.

Delhi

Wenn eine Anreise über Delhi für Sie in Frage kommt, dann können wir gerne die nötigen Übernachtungen und Besichtigungswünsche für Sie zusammenstellen. Evtl. möchten Sie auch einen Abstecher nach Agra machen um das berühmte Taj Mahal zu sehen.

Wir arrangieren auch gerne eine Reise nach Darjeeling und Sikkim, durch unsere Partneragentur in Darjeeling, die wir wärmstens empfehlen können. Eine Weiterfahrt nach Bhutan auf dem Landweg (Einreise Phuentsholing) läßt sich gut kombinieren.

Kalkutta

Kalkutta bietet eine wirklich sehr gute Alternative und ist sogar bezüglich der Flugverbindung/Preise die Günstigste! Von Kalkutta läßt sich ebenfalls Myanmar hervorragend erreichen. Mein Tipp: 10 Tage Bhutan und 10 Tage Myanmar. Eine wirklich lohnende Kombination!

Visum für Bhutan

Reiseinformationen über Bhutan

Reisedokumente - Visum - Zoll - Ein- und Ausreise:

Reisedokumente

Es ist ein gültiger Reisepass erforderlich. Der Pass muss noch 6 Monate über das Datum der Reise hinaus gültig sein.

Visum

Wir benötigen eine eingescannte Reisepasskopie via Mail (wenn möglich JPG Format) und werden für Sie Vorort eine Visa-Genehmigung einholen, die wir Ihnen spätestens 2 Wochen vor Abreise in Kopie zumailen. Diese Kopie ist beim Einchecken am Flughafen beim Abflug nach Paro zusammen mit dem Ticket vorzulegen. Das eigentliche Visum wird erst bei Ankunft am Flughafen in Paro bzw. in Phuentsholing/Sandrup Jongkhar in den Pass gestempelt. Der Preis für das Visum ist immer im Gesamt-Reisepreis enthalten.

!!! Hinweise für die Anreise über Indien: !!!

Bei der Anreise via Indien benötigen Sie ein Double Entry Touristen Visa, das von jedem Teilnehmer selbst im Heimatland/Bundesland ca. 6 Wochen vor Reisestart beantragt werden muss. Kosten ca. 70.- bis 100.- EUR. Infos unter: http://www.indienaktuell.de/indien-info/visum/ oder bei der Visa Centrale: http://visumcentrale.de/ oder bei uns.

Via Nepal:
Bei der Einreise fällt nur eine Gebühr direkt am Airport von 25 - 40 USD an.

Bei der Ein- und Ausreise

...müssen Sie Einreiseformulare ausfüllen. Die Formulare erhalten Sie im Flugzeug bzw. an der Grenze. Ihr persönlicher Reisebedarf ist zollfrei mit Ausnahme von Zigaretten, auf die eine Steuer von 100 % gezahlt werden muß. Seit einigen Jahren gilt in Bhutan Rauchverbot. Es ist Ihnen jedoch erlaubt im Hotelzimmer bzw. im freien Gelände zu rauchen.

Hinweise zu Reisen nach Bhutan

Währung - Geld und Devisen

Die Landeswährung

Ist der Ngultrum. Die Ein- und Ausfuhr ist verboten. Frei konvertible Währungen (USD/Euro/SFr. Usw.) dürfen Sie in beliebiger Höhe ein- und ausführen.

Wechselkurs z.Z. 1 Euro = ca. 60 Nu./1 USD = ca. 44 Nu

Ngultrum und Ind. Rupie sind gleichwertig. Lediglich große Scheine (500/1000 Ind.Rupie) werden nicht genommen (zu viele Fälschungen im Umlauf). In Bhutan gibt es mittlerweise in Thimphu eine Wechselstube. Ansonsten empfiehlt es sich entweder gleich am Flughafen oder dann direkt bei einer örtlichen Bank zu wechseln. Ihr Guide ist Ihnen dabei gerne behilflich. Es ist nicht erforderlich Dollar mitzubringen, Euro werden genauso gerne genommen.

Kreditkarten/Travellercheques/Bankomaten

Travellercheques in den gängigen Währungen können Sie in jeder Bank einlösen. Das Wechseln von Bargeld geht allerdings wesentlich schneller und unkomplizierter. Kreditkarten werden in den Hotels der Luxusklasse und in den meisten Handicraft Läden (hier allerdings momentan nur Visacard) akzeptiert.

Geld bei der Bank können sie mit der Kreditkarte allerdings (noch) nicht abheben. Allerdings gibt es jetzt von der Bank of Bhutan Bankautomaten, bei denen man mit der Kreditkarte (MasterCard) Geld abheben kann.

Ihre Kleidung

sollte locker sitzen, einfach und zweckmäßig sein. Gutes und festes Schuhwerk ist wichtig, da bei den Tageswanderungen teilweise auf felsigem bzw. sandigem Untergrund zu gehen ist. Eine wetterfeste Jacke und wärmere Kleidung für den Abend und auf den Pässen gehört mit ins Gepäck. Ebenso ein guter Sonnenschutz (Creme mit hohem Schutzfaktor, Kopfbedeckung, Sonnenbrille) sollten auch dabei sein.

Sie bewegen sich in einem von Traditionen geprägtem Kulturkreis. Shorts sind hier fehl am Platze. Speziell bei Besuchen von Festivals, Klöstern und Dzongs ist eine angemessene Kleidung (lange Hosen, Schulterbedeckung) vorgeschrieben. So genannte 3/4 Hosen sind auch kein Problem. Allerdings sollten dann geschlossenen Schuhe getragen werden.

Koffer und Reisetasche sollten abschließbar sein, da im Zimmer in der Regel kein Safe vorhanden ist. Ein Tagesrucksack ist immer praktisch. Einige Hotels bieten einen Wäscheservice an.

Gesundheit - Impfungen - Hygiene - Ärztliche Versorgung

Impfungen

werden offiziell nicht verlangt. Gewisse Basisimpfungen (z.B. gegen Tetanus) sollten Sie jedoch nach Rücksprache mit Ihrem Arzt auffrischen lassen, wenn die letzte Impfung länger als 10 Jahre zurückliegt. Allgemein wird in allen asiatischen Ländern eine Impfung gegen Hepatitis A angeraten. Malaria ist nicht nötig.

Ärztliche Versorgung

In den größeren Orten wie Thimphu, Paro, Punakha, Jakar, Mongar und Trashigang gibt es Krankenhäuser, ansonsten nur kleine Health Units, die aber nicht besonders ausgestattet sind. Arztpraxen gibt es nicht. Die ärztliche Versorgung ist kostenlos, allerdings bei schweren Erkrankungen oder Verletzungen ist ein Rücktransport in das Heimatland anzuraten.

Schließen Sie deshalb bitte eine entsprechende Versicherung zuhause ab. Im äußersten Notfall für eine Bergrettung kann ein Hubschrauber der indischen Armee angefordert werden.

Hygiene

Bitte beachten Sie die elementaren Hygieneregeln: Hände waschen oder spezielle Tücher oder Gels zur Reinigung verwenden. Trinken Sie kein Leitungswasser in den Hotels. Teilweise steht eine Thermoskanne mit abgekochtem Wasser bereit, welches Sie zum Zähneputzen verwenden können. Andernfalls können Sie auch Mineralwasser günstig kaufen.

Falls Sie einen sehr empfindlichen Magen haben, sollten Sie keine ungeschälten Früchte oder Salat essen.

Medikamente, Hygiene

Nehmen Sie Medikamente, die Sie regelmäßig einnehmen müssen, unbedingt mit. Die meisten Erkrankungen die auftreten, sind Erkältungen und Halsbeschwerden, aufgrund des etwas rauheren Klimas und den Temperaturschwankungen in den einzelnen Gegenden. In den wärmeren Monaten ist auch ein Mittel gegen Insektenstiche zu empfehle

Die Apotheken hier sind mittlerweile auch ganz gut ausgestattet und notfalls kann man hier auch div. gängige Medikamente bekommen. Die sanitären Anlagen in den Restaurants sind im allgem. in Ordnung.

Ihre persönliche Gesundheit und Kondition

Bei den meisten Reisen nach Bhutan sind einige Wanderungen enthalten, die je nach Länge oder Schwierigkeit ein gewisses Maß an körperlicher Fitness verlangen, da Sie sich ja auch in großen Höhen befinden. Sollten Sie den Anforderungen nicht gewachsen sein, wird Ihr Reiseleiter vor Ort auf jeden Fall eine passende Alternative für Sie finden. 

Essen und Trinken - Einkäufe

Die Küche

in Bhutan ist leider nicht sehr abwechslungsreich. Sie beschränkt sich meistens auf ähnliche Gerichte, wie verschiedene Gemüse und natürlich Reis, Rind- oder Schweinefleisch gebraten, Kartoffeln mit Käse gemischt und im Sommer zusätzlich Pilzgerichte oder Farn aus dem Wald. Im Allgemeinen schmeckt das Essen aber immer recht gut und führt nur sehr selten zu Problemen des Verdauungstrakts. Wenn man es etwas mehr „spicy bzw. scharf“ haben möchte, sollte man das vorher sagen, dann wird es wenn möglich beim Kochen berücksichtigt. Auch Fleischgerichte kann man ohne Probleme essen, da alle Produkte so frisch wie möglich zubereitet werden.

Das Frühstück wird in der Regel auf europäische Art serviert: Kaffee, Tee, Toastbrot, Konfitüre und je nach Wunsch auch Eier oder Müsli. Mittags bzw. abends handelt es sich oftmals um ein Buffet.

An Getränken steht eine größere Auswahl an antialkoholischen Getränken wie z.B. Coca Cola, Sprite, Fruchtsäfte und Mineralwasser zur Verfügung. Es gibt auch verschiedene Biersorten, vom einheimischen Bier bis hin zum Dosenbier aus Australien. In Bhutan selbst werden außerdem div. Whisky Sorten, Rum und andere alkoholische Getränke hergestellt, die über eine gute Qualität verfügen. In allen Geschäften gibt es außerdem eine Auswahl an Keksen und div. Süßigkeiten.

Während einer Trekkingtour gibt es abgekochtes Wasser und Tee zum Trinken.

Einkaufen

Überall im Land finden Sie eine große Anzahl an Handicraft Läden. In diesen Läden werden Waren aus Bhutan, Nepal, Indien und China verkauft. In Bhutan selbst werden nur sehr wenige Dinge hergestellt, das Meiste kommt aus dem Ausland. Leider schwindeln hier viele Ladenbesitzer und machen einem weiß, daß der Gegenstand in Bhutan hergestellt wurde, das sollte mal also nicht immer glauben.

Den Preis etwas runter zu handeln ist erlaubt, vor allem wenn es sich um sehr teure Sachen handelt. Sollten Sie Antiquitäten ausführen wollen, muß die Genehmigung dafür eingeholt werden bzw. wurde diese bereits von den Verkäufern beantragt. Bitte heben Sie auf jeden Fall die Rechnung vom Geschäft auf. Gegenstände für die man keine Quittung hat, können unter Umständen beschlagnahmt werden. Sie können Souveniers in beliebiger Höhe ausführen.

Unterwegs - Besonderheiten im Land

Die Zeitverschiebung

In Bhutan ist die Zeit gegenüber der Mitteleuropäischen Zeit (MEZ) fünf Stunden voraus. Bei Umstellung auf "Sommerzeit" z.B. in Deutschland sind es dann nur 4 Stunden.

Telefonieren

Man kann natürlich vom Hotel aus telefonieren, was aber etwas teuer ist. Ansonsten gibt es überall kleine Läden, von denen man problemlos nach Europa telefonieren kann. Außerdem gibt es in den größeren Orten auch Internet-Cafes bzw. bieten die Hotels diesen Service teilweise ebenfalls an.

Handys funktionieren nur dann, wenn Ihr Anbieter ein Abkommen mit Bhutan hat. Evtl. erkundigen Sie sich diesbezgl. vorher.

Fotografieren - Filmen

In den Innenräumen von Klöstern und Dzongs herrscht grundsätzlich ein Fotografier-Verbot! Bitte halten Sie sich daran, da sonst die dortige Reiseagentur Schwierigkeiten bekommt bzw. Ihnen evtl. der Film weggenommen wird. Die Außenanlagen können jederzeit fotografiert werden. Mittlerweile gibt es in Thimphu und Paro einige Geschäfte, die Zubehör für Digital-Kameras verkaufen, aber es ist besser, wenn Sie sich Ihren Bedarf entsprechend mitbringen.

Wenn Sie Menschen fotografieren, vergewissern Sie sich bitte, dass diese ihre Zustimmung gegeben haben. Besonders ältere Menschen haben manchmal eine Abneigung fotografiert zu werden, während Kinder gerne als Fotomotiv dienen.

Zum Betreten der Kloster-Innenräume müssen die Schuhe ausgezogen werden.

Flüge mit Drukair

Das Gepäck ist bei Flügen mit der Drukair auf 20 kg beschränkt. (Business-Class ist 30 kg erlaubt) Die intern. Bestimmungen erlauben die Mitnahme von einem Handgepäckstück.

Netzspannung

Die Netzspannung in Bhutan beträgt 220 Volt. Teilweise kommt es zu Stromausfällen, die aber in der Regel nicht lange andauern. Kameras, Fön und Rasierapparat passen meistens in die vorhandenen Steckdosen. Ansonsten gibt es an der Rezeption einen Adapter.

Sicherheit

Bhutan ist ein sehr sicheres Reiseland. Kriminalität ist nur in kleinem Umfang vorhanden. Dennoch sollten Sie Ihre wichtigen Dokumente und Ihr Geld sicher verwahren z.B. in einem Brustbeutel oder in Gürteltaschen. Schließen Sie Ihren Koffer immer ab, wenn Sie das Zimmer verlassen. Lassen Sie wertvolle Dinge am Besten zuhause.

Frauen genießen in Bhutan ein hohes Ansehen und sind gleichberechtigt. Man kann sich als Frau ohne Weiteres frei bewegen, ohne belästigt zu werden.

Trinkgelder

Der Guide und der Fahrer freuen sich natürlich am Ende der Reise über ein Trinkgeld, aber es ist nicht vorgeschrieben.

Hier ein paar Richtlinien: Für den Guide sollten Sie insgesamt ca. 300 Ng. pro Tag (= ca. 5 Euro) einplanen und in etwa dasselbe für den Fahrer. Es kommt natürlich auch auf die Gruppengröße an. Besprechen Sie sich bitte mit den anderen Teilnehmern.

Für das Hotelpersonal reichen auch kleine Ng.-Scheine wie z.B. 10 Ng. für den Gepäckträger oder 20 Ng. fürs Zimmermädchen. Im Restaurant können Sie ein Trinkgeld nach Belieben geben. Bei Trekkingtouren besprechen Sie bitte am Ende des Treks mit Ihrem Guide, welches Trinkgeld für die Mannschaft und die Pferdeleute insgesamt angemessen ist. Es richtet sich auch immer nach der Länge des Treks und wieviele Teilnehmer es sind. Genaue Angaben zu machen ist hier recht schwierig.

Nur als kleiner Anhaltspunkt, wenn Sie z.B. zu Zweit 7-9 Tage unterwegs sind, dann sollten Sie pro Person um die 35 Euro rechnen. 

Noch eine kleine Anmerkung

Bitte verstehen Sie, dass in Bhutan im allgem. etwas höhere Trinkgelder erwartet werden als z.B. in Nepal oder Indien, da hier das Preisniveau auch höher ist, als in den anderen asiatischen Ländern. Bhutan ist ein sehr teures Land auch für die dort lebende Bevölkerung. Es liegt aber wie bereits erwähnt in Ihrem eigenen Ermessen und natürlich Ihrer Zufriedenheit mit der erbrachten Leistung.

Die Leute hier freuen sich auch über gebrauchte Kleidung, die Sie evtl. nicht mehr mit zurück nehmen wollen, da Sachen aus Europa meistens von besserer Qualität sind.

Süßigkeiten sollten Sie an die Kinder eher nicht verteilen, besonders dann nicht wenn sie darum fragen. Aber besonders in sehr entlegenen Gebieten freuen sich die Kleinen natürlich, wenn sie mal eine Süßigkeit oder ein paar Riegel bekommen. Auch kleines Spielzeug lieben die Kinder sehr.

Bhutan verfügt über keine diplomatischen Vertretungen von europäischen Ländern innerhalb des Landes. Für deutsche Staatsbürger ist die Dt. Botschaft in Delhi zuständig.

Partnerhotels in Bhutan

 

Im Preis enthaltene Hotels:

Paro:

Khangkhu Resort

Olathang Hotel

deluxe room

Ugyen Phendeling Resort (deluxe room)

Naksel Hotel

teilweise mit Aufpreis!

nach Absprache

Thimphu:

Namgay Heritage

Deluxe room

Kisa Hotel

Deluxe room

Motithang Hotel

Deluxe room

Rochog Pel

Deluxe room

Peaceful Resort

Deluxe room

Punakha/Wangdue Phodrang

Punas. Cottages

deluxe room

Damchen Resort

Deluxe room

Phuensum Hotel

Gangte (Phobjikha Valley)

Hotel Dewachen

alle Zimmer gleich

Yuelueke Guesthouse

alle Zimmer gleich

Thegchen Guesthouse

alle Zimmer gleich

Trongsa:

Yangkhil Resort

alle Zimmer gleich

Tashi Ningye Guesth.

alle Zimmer gleich

View Point Resort

Deluxe room

Chumey Valley

Chumey Nature Resort

Jakar:

Yu-Gharling

Deluxe room

Wangdichoeling Hotel

alle Zimmer gleich

Farmhouse

Mongar

Wangchuk Hotel

Trashigang

Druk Deothung

S.Jongkhar

T.L.T. Hotel

einziges Touristenhotel


Partnerhotels und Unterkünfte in Bhutan

Bei unseren Partner-Hotels legen wir Wert auf eine angenehme Atmosphäre, Sauberkeit, traditionell Style, gutes Essen und ein freundliches Personal. Alle Hotels entsprechen in etwas dem gleichen Standard und jedes Hotel hat seine Vor- und Nachteile. 2012-2013 kommen ganz neue Hotels hinzu - sprechen Sie uns auf den aktuellen Hotelstand an - wir buchen Ihnen die schönsten Hotels und wo möglich die Deluxe Zimmer!

In einigen Gegenden wie z.B. Trashigang und S. Jongkhar und Haa gibt es auch nur wenig Alternativen und hier versuchen wir das bestmögliche Hotel für Sie zu buchen.

Mittlerweile gibt es in Bhutan auch mehrere Hotels der Luxusklasse, wie z.B. die Aman Resorts, das Uma Hotel, oder das Zhiwaling in Paro. Wenn Sie es also luxuriös wünschen, können wir das an einigen Orten ermöglichen.

Außerdem bieten wir die Möglichkeit eines s.g. "Homestays", was bedeutet, daß Sie in einem trad. Bauernhaus übernachten und die dort lebende Familie kennenlernen und deren einfaches Leben teilen.

Reisen in Bhutan erfordert etwas Toleranz und Flexibilität, auch hinsichtlich des Komforts und des Services, aber jeder ist bemüht, es für Sie so angenehm wie möglich zu machen.

Wir stellen auch immer wieder fest, je niedriger die Erwartungen, desdo schöner wird die Reise und wunderbare Erlebnisse kommen von selbst.

Hinweise und Infos:

Einige Hotels verlangen einen preislichen Aufschlag und das übliche Tagesbudget reicht somit nicht aus - bitte sprechen Sie uns auf Ihren Hotelwunsch an. Alle Angaben vorbehaltlich der Verfügbarkeit.

Das Paro Tal - Die Reiskammer des Landes

Das Parotal ist bedingt durch den einzigen intern. Flughafen das Eingangstor für die meisten Besucher des Landes. Schon beim Landeanflug sieht man den mächtigen Rinpung Dzong und das kleine Städtchen Paro, das eingerahmt ist von einem Mosaik aus Reisfeldern.

Das Parotal hat einiges an interessanten Sehenswürdigkeiten bzw. schönen Klöstern zu bieten und eignet sich auch sehr gut für Wanderungen oder Fahrten mit dem Mountainbike.

Eines der Highlights im Parotal ist das Taktshang Kloster, das spektakulär am Talende auf einem Felsvorsprung liegt. Die Wanderung dort hinauf dauert ungefähr 2 ½ Stunden und ist eines der schönsten Erlebnisse, die Bhutan zu bieten hat. Auch der kleine Kyichu Lhakhang ist ein Juwel des Tales und das interessante Nationalmuseum im Ta Dzong lohnt ebenfalls einen Besuch.

Von Paro aus kann man zu diversen Trekkingtouren starten wie z.B. dem Jhomolhari Trek und man kann auch zum Chele La Pass hinauffahren und von dort eine Wanderung unternehmen. Vom Pass aus sieht man bei klarem Wetter die Bergmassive von Jhomolhari und Jichu Drake besonders schön.

Khangkhu Resort

Das Khangkhu Resort liegt etwas oberhalb des Flughafens an einem Hang und bietet einen wunderbaren Blick auf den Dzong und die Umgebung von Paro. Die großzügigen und schönen Zimmer sind mit einem Balkon ausgestattet, von dem aus man noch etwas die Abendstimmung genießen kann.

Das Hotel hat 18 Zimmer, zwei Suiten und ein separates Restaurant. Ein SPA-Bereich ist im Aufbau.

www.khangkhuresort.com

Hotel Nak-sel

Das Boutique Hotel "Nak-Sel" liegt versteckt am Waldrand ungefähr in der Mitte des Parotales ca. 8 km vom Städtchen Paro entfernt. Es ist umgeben von dem kleinen Dorf Ngoba, Apfelplantagen und terrassenförmig angelegten Reisfeldern.

Das komfortable Hotel bietet div. Annehmlichkeiten wie z.B. eine schöne Terrasse, Internet-Zugang und ab Herbst 2011 auch einen SPA-Bereich mit traditionellen Anwendungen. Die Zimmer sind alle luxuriös ausgestattet, mit eigenem Balkon und schönem Badezimmer. Es bietet sich ein wunderbarer Blick auf die Umgebung und bei klarem Wetter sieht man sogar den Gipfel vom Berg Jhomolhari.

Das Hotel eignet sich besonders zum Entspannen am Ende der Reise um die Seele noch etwas baumeln zu lassen.
Die Anfahrt ist derzeit noch etwas holprig, aber in Kürze führt eine geteerte Straße zum Hotel.

Das Nak-Sel zählt zur gehobeneren Kathegorie an Hotels und erfordert deshalb einen kleinen Aufpreis.

www.naksel.com

Ugyen Phendeyling Resort

Das Ugyen Phendeyling Reort liegt ziemlich am Ende des Parotales, umringt von Reisfeldern und einem kleinen Dorf etwas abseits der Hauptstrasse. Das Hotel wurde im trad. Stil erbaut und gleicht eher einem Kloster als einem Resort. Es bietet einen wunderbaren Blick auf das gegenüberliegende Taktshang Kloster und bei klarem Wetter auf den Gipfel des Jhomolhari.

Das Resort wird sehr familiär geführt und die Zimmer sind komfortabel und mit allem Nötigen ausgestattet. Das Personal ist außerordentlich freundlich und hilfsbereit und das Essen ist gut.

www.upresortparo.com

Hotel Zhiwaling

Wenn Sie es lieber etwas mehr luxuriös wünschen, dann bietet das Hotel Zhiwaling genau das Richtige für Sie.

Das schöne Luxushotel liegt eher im hinteren Teil des Parotales und bietet ein angenehmes Ambiente, um noch ein paar Tage zu entspannen.

Nähere Infos ersehen Sie auf der Webseite des Hotels: www.zhiwaling.com

Uma Paro

Es hat also nichts mit Bhutans Begehrtheit als Reiseziel zu tun, wie ein Blick auf das Uma Paro bestätigt. Das Uma Paro nutzt den Vorteil einer übersinnlich schönen Umgebung und einer starken, einheimischen buddhistischen Tradition, um eine gelassene und vielleicht sogar spirituelle Hotelerfahrung zu erzeugen.

Die Lodge als Hauptgebäude und neun darum herum liegende Villen sind auf gut 15 Hektar bewaldeten Hängen gebaut, mit überwältigenden Ausblicken auf die Bergspitzen über einem und auf die Täler unter einem. Modernistische Architektur herrscht vor, die klaren Linien der Zen-inspirierten Einrichtung sehen im Himalaya richtig heimisch aus. Dieses ist jedoch kein Kloster und es verfügt über Luxus-Ausstattung wie DVD-Player und beheizte Handtuch-Halter neben den Yoga-Matten im Zimmer.

http://www.uma.paro.como.bz/

Ein absoluter Geheimtipp ist: Phobjikha - Das Tal der Kraniche

Das malerische Phobjikha Tal liegt zwischen Wangdue Phodrang und Trongsa und man erreicht es in ca. 4 ½ Std. von Thimphu bzw. ca. 2 Std von Wangdue Phodrang aus.

Es ist ein wichtiges Naturreservat, da hier die seltenen Schwarzhalskraniche, die in Bhutan als heilig gelten, die Wintermonate von Nov. - Febr. verbringen.

In dem weitläufigen Tal liegen verstreut kleine Dörfer und zahlreiche Bäche durchziehen die Hochmoore, auf denen im Winter die Kraniche ihr Futter suchen.

Ein kleines Info-Center informiert über die Naturschutz-Aktivitäten in der Gegend.

Der kleine Ort Gangte wird von einem großen Nyingma Kloster überragt, das vom Gangte Tulku (eine Reinkarnation Pema Lingpas) geleitet wird. Die religiösen Überlieferungen von Pema Lingpa, die "Peling Nyingma" werden dort immer noch weitergegeben.

Einmal im Jahr findet auch für einige Tage ein religiöses Fest (Tsechu) im Kloster statt und jeweils am 11.11. feiert das Tal das "Kranichfestival" zu Ehren der verehrten Tiere.

Es gibt nur wenige Hotels im Tal, die wir Ihnen kurz vorstellen:

Hotel Dewachen

Das schöne Hotel liegt auf einer kleinen Anhöhe vor einem Waldstück und bietet einen wunderbaren Blick auf das Tal. Die Zimmer sind komfortabel und gemütlich ausgestattet und haben einen sogenannten "Bukari" (Holzofen), der in den Wintermonaten für Wärme sorgt.

Alle Zimmer haben ein Badezimmer mit Dusche integriert.

Leider sind die Zimmer begrenzt und auch oft schon sehr früh ausgebucht, deshalb können wir nicht immer eine Unterbringung dort garantieren

Das Hotel hat eine eigene Website www.hoteldewachen.com. Hier können Sie alle Informationen aufrufen.

Yuelukoe Gästehaus

Außerdem gibt es gleich unterhalb des Dewachen Hotels ein neues Gästehaus "Yuelukoe", was so viel bedeutet wie "friedlicher Ort".

Das Gästehaus hat auch sehr schöne Zimmer im trad. Stil eingerichtet und ausgestattet mit einem Holzofen. Ein ordentliches Badezimmer ist integriert. Vom Hotel hat man ebenfalls einen schönen Blick auf das Tal.

Bauernhaus im Phobjkha Tal (Homestay)

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit in einem trad. Bauernhaus zu übernachten, das idyllisch mitten im Talgrund liegt. Die Bauersfamilie ist sehr nett und verdient sich ein kleines Zubrot, indem es Gäste beherbergt und verpflegt.

Es führt keine richtige Straße zu dem Bauernhaus und man muß einen Fußmarsch von 20 Minuten in Kauf nehmen bzw. wandern wir auf dem Nature-Trail direkt zum Haus. (Das Gepäck wird seperat geliefert)
Eine steile Stiege führt vom Erdgeschoß in die Wohn- und Schlafräume, die im ersten Stock liegen. Es gibt nur eine einfache Toilette, die neben der Küche plaziert ist. Die Räume sind sauber und ordentlich und es wird traditionell gekocht.

Die Gäste schlafen im Allgemeinen im "Gebetsraum", das ist der Raum wo der Hausaltar steht. Dort werden Matratzen und Decken zur Verfügung gestellt. Am besten wäre es, wenn Sie einen eigenen Schlafsack dabei haben.

Wenn Sie wirklich das einfache Leben der Bauern hier kennenlernen und Einblick in die Lebensweise der ländlichen Bevölkerung haben wollen, dann ist das genau das Richtige für Sie.

Wenn Sie lieber in einem Hotel übernachten, können Sie auch gerne nur dort vorbeischauen, eine Tasse Tee trinken oder zu Mittag essen. Ihr Guide wird das gerne einplanen.

Ein weiterer Tipp:

Das Haa-Tal - Mythic Valley of the Guardian Spirit

Das Haa Tal erreicht man in ca. 4 ½ Std. von Thimphu oder in ca. 3 Std. von Paro kommend (über den Chele La Pass).

Das Tal ist touristisch noch weitgehendst unerschlossen, da es erst sein 2002 für Touristen geöffnet wurde. Es befinden sich zahlreiche schöne Klöster auf den Berghängen und noch ursprünglich anmutende Dörfer ziehen sich entlang der Hauptstraße. Auf den Feldern werden Buchweizen und Kartollfen angebaut und Weidewirtschaft betrieben. Eine Fahrt über den Chele La Pass bietet bei schönem Wetter einen herrlichen Ausblick auf das Jhomolhari Massiv und Jichu Dracke. Im Sommer und Herbst blühen auf dem Pass Bergblumen in allen Farben u.a. dem Edelweiss.

Der bekannteste Trek in dem Tal ist der Nubtshonapatta Trek, der auf Höhen um die 4.600 m hinaufführt und der an vielen kleinen Bergseen auf einem Hochplateau entlang führt.

Außerdem gibt es noch den kurzen Sagala Trek, der vom Drukyel Dzong nach Haa hinüber führt. Diese beiden Treks werden wir Ihnen demnächst auch bei unseren Trekkingtouren vorstellen.

Das Tal eignet sich außerdem für schöne Wanderungen und Spaziergänge.

Risum Resort

Das Risum Resort ist eine gemütliche kleine Lodge mit 15 Zimmern, die mit Holz vertäfelt und relativ einfach aber sinnvoll ausgestattet sind. Ein Badezimmer mit Dusche ist ans Zimmer angegliedert.

Das Resort bietet derzeit den besten Standard im ganzen Tal, ansonsten gibt es nur noch ganz einfache Hotels im Ortskern, die aber hauptsächlich von einheimischen Gästen genutzt werden.

Thimphu - eine Hauptstadt mit Herz

Thimphu, die Hauptstadt des Landes, liegt in einem Talkessel, der von hoch aufragenden Bergen umgeben ist. Hoch über der Stadt thront eine riesige, goldglänzende Buddha Statue, unter der sich ein Kloster befindet. Ein weiteres Wahrzeichen ist der Memorialchorten, der ständig von betenden Pilgern umkreist wird. Im Norden der Stadt steht der imposante Trashi Chhoe Dzong und von hier aus erstreckt sich auch ein malerisches Seitental, an dessen Ende die Klöster Tango und Cheri wie Schwalbennester am Berghang kleben.

Sehenswert in Thimphu ist außerdem die Schule für trad. Handwerkskünste, die Nationalbibliothek, das trad. Krankenhaus, das Gehege mit den Takins, das Textil-Museum, eine kleine Papierfabrik und die vielen kleinen Geschäfte, die sich die Hauptstraße entlang ziehen.

Von hier aus lassen sich auch noch div. Tageswanderungen starten z.B. hinauf nach Phajoding, einem Klosterkomplex in 3.690 m Höhe, von wo aus man einen herrlichen Ausblick hat und div. kleinere Klöster, die teilweise wunderschön, aber wenig bekannt sind.

Hotel Kisa

Das Hotel Kisa ist ein zentral gelegenes Stadthotel mit insgesamt 35 Zimmern. Es liegt gegenüber dem Stadium und zum Stadtzentrum sind es nur wenige Minuten zu Fuß.

Das Hotel hat komfortable Zimmer und in der Regel buchen wir immer die Deluxe-Zimmer für unsere Gäste.

Für weitere Infos siehe: www.hotelkisa.com

Namgay Heritage

Das Namgay Heritage Hotel liegt etwas oberhalb des Zentrums in einer ruhigen Seitenstraße und es sind nur wenige Minuten zu Fuß ins Zentrum. Die Zimmer sind in traditionellem Stil eingerichtet, ebenso das Restaurant und die übrigen Räume.

Das Hotel verfügt auch über einen eigenen SPA-Bereich.

Nähere Infos siehe unter: www.nhh.bt

Motithang Hotel

Das Motithang Hotel zählt mit zu den älteren Hotels in Thimphu und hat einen etwas koloniallen Flair.

Die Zimmer wurden aber zwischenzeitlich renoviert und komfortabel ausgestattet.

Das Hotel liegt im renomierten Stadtteil Motithang, etwas oberhalb des Zentrums. Mit dem Taxi sind es allerdings nur wenige Minuten ins Zentrum.

Nähere Infos unter: www.motithanghotel.com

Dochula Hotel

Es gibt auch die Möglichkeit eine Nacht auf dem Dochula Pass zu verbringen. Das neue Hotel dort hat schöne Zimmer mit einem Holzofen für kalte Nächte.

Vor allem in den Herbstmonaten bei klarem Winter haben Sie am Morgen einen wundervollen Sonnenaufgang zu erwarten.

Punakha und Wangdue Phodrang - zwei mediterane Täler

Nachdem man den Dochula Pass überquert hat erreicht man zuerst das weitläufige Tal von Wangdue Phodrang, durch das sich ein breiter Fluss schlängelt. In Lobesa zweigt die Strasse ab nach Punakha, der ehemaligen Winterhauptstadt des Landes.

Die Gegend um diese beiden Orte hat viel zu bieten und man sollte genug Zeit einplanen und alles Sehenswerte zu erkunden.

Auf Grund des milden Klimas ist die Vegetation hier etwas anders z.B. in Wangdue gibt es viele Kakteen und im Winter wachsen hier Orangen und Zitronen und rot leuchtende Weihnachtssterne.

Die beiden Dzongs von Wangdue und Punakha gehören mit zu den schönsten Bauwerken des Landes und stehen jeweils an sehr markanten Plätzen. Div. Wanderungen bzw. führen u.a. zum kleinen Chimi Lhakhang, zum Khamsum Yully Chorten, ins Bergdorf Chorten Nebu, zum wunderschönen Daley Kloster, hinauf zu den heißen Quellen in Gasa und weiter bis nach Laya oder Lunana.

Punatsangchhu Cottages

Das Punatsangchhu Hotel liegt ca. 5 km vor Wangdue Phodrang direkt am Fluss. Die Zimmer sind mit Kiefernmöbeln eingerichtet und haben ein großes zweckmäßiges Badezimmer. Außerdem ist noch ein Balkon angegliedert.

Damchen Resort

Das Damchen Resort liegt ebenfalls direkt am Fluss, gegenüber der neuen Ansiedlung Khuruthang. Die Deluxe-Zimmer (wir buchen immer Deluxe) sind groß und komfortabel ausgestattet und haben einen Blick hin zum Fluß.

Trongsa - Wo die Monarchie ihren Anfang nahm

Das kleine Städtchen bildet den Knotenpunkt von West nach Ost und liegt etwa 3 Std. von Wangdue Phodrang entfernt bzw. sind es von dort nach Bumthang noch 2 Std. Fahrt.

Es lohnt sich mindestens eine Nacht in Trongsa zu bleiben, da es Einiges dort zu sehen gibt.

Der mächtige Trongsa Dzong überragt die Schlucht des Mangde Flusses und ist ein architektonisches Meisterwerk. Das schöne Museum im neu renovierten Ta Dzong lohnt auf jeden Fall einen Rundgang. Oberhalb Trongsa liegen verstreut kleine Dörfer, die zu einer Tageswanderung einladen.

Von Trongsa aus kann man noch weiter südlich fahren, wo der ehemalige Winterpalast des 3. Königs - Kuenga Rapten - liegt. Auch für Vogelbeobachtungen eignet sich diese Gegend sehr gut. Von hier aus kann man außerdem den Nabji-Korphu-Trek starten.

Yangkhil Resort

Das Yangkhil Resort ist ein gut geführtes Hotel mit einem schönen Restaurant und gutem Essen in einer gepflegten Gartenanlage.

Die Zimmer sind gemütlich eingerichtet und haben ein großes komfortables Badezimmer. Außerdem hat jedes Zimmer einen Balkon bzw. eine Terrasse nach vorne raus, von wo aus man einen wunderbaren Blick auf das Städtchen Trongsa, den gewaltigen Dzong und die umliegenden Berge genießen kann. Das Restaurant bietet trad. Küche und lädt zu einem gemütlichen Beisammensein ein.

Bumthang - das spirituelle Herz

Der Distrikt Bumthang mit seinem Hauptverwaltungssitz Jakar umfaßt vier Täler - Chumey, Choekhor, Tang und Ura - die alle zwischen 2600 und 4000 m hoch liegen. Die Gegend ist ein ideales Wandergebiet und es lohnt sich mehrere Tage dort zu verbringen um die einzelnen Täler näher kennenzulernen.

Bumthang wurde der Überlieferung nach im 8. Jahrhundert durch Guru Rinpoche zum Buddhismus bekehrt und war die Heimat zahlreicher bedeutender Heiliger u.a. Pema Linga, der dort geboren wurde.

Zahlreiche wunderschöne Klöster wie Jambay, Kurjey und Tamshing stehen auf der Liste der zu besuchenden Orte und auch der "Dzong des weißen Vogels", lohnt sich um dort kurz zu verweilen.

Von Jakar im Choekhor Tal aus kann man zahlreiche Tagesausflüge unternehmen:

- Ins Tang Tal: Am Einganz zum Tang Tal liegt die Pilgerstätte "Membartsho" und wenn man weiter fährt kommt ein großen Nonnen- und ein Stück weiter ein kleines Felsenkloster. Fast am Talende erreicht man schließlich Ugyenchoeling, ein ehemaliger Herrschaftssitz, der auf einem Hügel steht. Zum Anwesen gehört auch ein recht interessantes Museum, das im zentralen Turm, genannt Utse, untergebracht ist.

- Ins Ura Tal: Die Fahrt nach Ura ist landschaftlich sehr schön und bei klarem Wetter kann man den höchsten Berg Bhutans, den Gankar Puensum, sehen. Das kleine Dorf Ura liegt auf 3.100 m Höhe und wird von einem großen Kloster überragt. Die Bewohner leben von Weidewirtschaft und Kartoffelanbau.

- Nach Shingkhar: Kurz vor Ura zweigt die Straße ab nach Shingkhar, einem kleinen Seitental in dem ein kleines Dorf mit Steinhäusern liegt. Das Dorf hat auch ein schönes altes Kloster mit herrlichen Decken-Mandalas.

- Nach Tangbi und Nalakhar: Eine Tageswanderung führt zu diesen beiden Klöstern, die in einem Seitental liegen, das sich hinter dem Kurjey Lhakhang erstreckt. In diesen Klöstern finden einmal im Jahr farbenfrohe Tshechus statt, die einen Besuch lohnen.

Derzeit ist ein kleiner Inlands-Flughafen in Bau, der es dann ermöglichen wird, von Paro direkt nach Jakar zu fliegen. Sobald der Flughafen fertig gestellt ist, werden wir entsprechende Touren entwerfen, die sich dann vor allem auf diese Region und eine Weiterreise nach Ostbhutan oder zurück nach Paro konzentrieren.

Yu Gharling Resort

Das Yu Gharling (Karavane von Türkisen) liegt in der Nähe des Ortszentrums von Jakar und wurde erst im Jahre 2010 fertiggestellt. Das schöne Resort bietet einen wunderbaren Blick auf das Choekhor Tal und seine umliegenden Berge.

Das Hotel hat 34 Zimmer, einige davon sind im Hauptgebäude, die anderen sind in Cottages untergebracht, die einen Balkon auf der Vorderseite aufweisen. Die Zimmer sind komfortabel und großzügig angelegt.

www.yugharling.com


Mongar - Das Land der Sharchops

Mongar, der Verwaltungssitz des gleichnamigen Distrikts, ist ein von Maisfeldern umgebenes Provinzstädtchen das sich in den letzten Jahren stark vergrößert hat.

Der West-und Südwestteil des Mongar Distrikts gehörten früher zum Khyeng-Distrikt. Das eigentliche Land der "Leute des Ostens", der Sharchopa beginnt hier.

Mongar selbst hat nicht allzuviel zu bieten. Der Dzong des Städtchens ist eher neueren Datums und hier findet jeweils im Spätherbst ein Tshechu statt. Die Gegend um Mongar ist noch relativ unbekannt und kaum für Touristen erschlossen. Es sind jedoch Bestrebungen im Gange, auch diesen Landstrich bekannter zu machen, da es auch hier viele lohnenswerte Wanderungen zu historischen und malerischen Plätzen gibt.

Hotel Wangchuk

Das Wangchuk Hotel inmitten des kleinen Städtchens Mongar hat insgesamt 33 Zimmer, die komfortabel und mit einem Badezimmer ausgestattet sind.

In Mongar gibt es leider nicht viele Alternativen und das Wangchuk Hotel ist das beste Hotel Vorort.

www.wangchukhotel.com

Tagesausflug nach Lhuntse

Von Mongar nach Lhuntse sind es zwar nur 77 km, doch die Straße ist nicht sehr gut ausgebaut, so dass man ca. 3 Std. braucht, um dort hinzukommen. Der Lhuntse Dzong liegt malerisch auf einem Felsen und ist von einem kleinen Dorf umgeben. Die Gegend ist berühmt für ihre Weber, die im Halbdunkel ihrer Häuser prächtige Stoffe herstellen.

Von Thangmachu aus (ungefähr in der Mitte des Tales) kann man eine ca. 3-stündige herrliche Wanderung durch abgeschiedene Bergdörfer bis zum Dzong unternehmen.

Trashigang - Das Handelszentrum des Ostens

Trashigang liegt im äußersten Osten des Landes und von Mongar sind es ca. 3 Std. Fahrt bis dorthin. Die Straße folgt dem Gamri-Fluß nordwärts bis zu einer Brücke, von wo aus man nach einem steilen Anstieg Trashigang erreicht, das 1.150 m hoch liegt. Das Städtchen besteht aus mehreren kleinen Geschäften, die vor allem Waren aus Indien anbieten. Der Dzong "Festung des glückverheißenden Berges" steht am äußersten Ende des Felsvorsprungs, der den Fluß weit mehr als 400 m überragt.
Von Trashigang kann man mehrere Tagesausflüge unternehmen:

Trashi Yangtse

Auf der Fahrt nach Trashi Yangtse kommt man erst am schönen Kloster von Gom Kora vorbei, das mit zu den berühmtesten Stätten Bhutans zählt, da Guru Rinpoche hier durch seine Meditation einen Dämon besiegte, der in dem großen Felsen nebenan gehaust hatte.

Hier findet auch alljährlich im Frühjahr ein schönes Festival statt.

Die Straße ins Trashi Yangtse-Tal führt durch eine dicht bewachsene Schlucht hinab zum eigentlichen Hauptziel der Fahrt - Chorten Kora - ein im nepalesischen Stil erbautes Heiligtum. In dieser Gegend werden außerdem die runden Holzschalen gedrexelt und in der Hochebene von Bumdeling kann man im Winter Schwarzhalskraniche beobachten.

Rangjung

Am Dzong vorbei führt eine Straße in ein malerisches Seitental, wo der kleine Ort Rangjung von einem Kloster im tibetischen Stil überragt wird. Etwas oberhalb liegt ein dazugehöriges Nonnenkloster, von dort aus kann man bereits hinüber nach Indien blicken.

Die Hochtäler von Merak und Sakten

Etwas oberhalb von Rangjung in Radi startet ein Trek in die Hochtäler von Merak und Sakten, wo der Volksstamm der Brokpas lebt, ein Volk von Yakzüchtern die noch ihren alten Traditionen folgen. Bekannt sind sie vor allem durch ihre schwarze Hüte aus Yakhaar, von denen kleine Zöpfchen hängen.

Exklusivhotel: Amankora

http://www.amanresorts.com/amankora/home.aspx

Das Resort Amankora der Aman-Gruppe liegt im Königreich Bhutan, - einem der außergewöhnlichsten Plätzen auf der Erde. Der Name der Anlage, "Amankora", kombiniert Sanskrit und die Landessprache Dzongkha und bedeutet "Pilgerweg des Friedens". Durch eine Kombination dieser Lodges können Sie eine wunderschöne Rundreise durch Bhutan machen. Bisher existieren fünf verschiedene Lodges in Paro, Punakha, Gangtey, Thimphu und Bumthang.

Die Nacht beträgt ca. 1000.- EUR

Klosterfeste in Bhutan via PDF 2012 & 2013

Festival_Daten_2012.pdf

Klosterfeste in Bhutan 2012 | Das Himalaya-Königreich Bhutan ist das Land der großen religiösen Feste.

Klosterfeste_TENTATIVE_FESTIVAL_DATES_FOR_2013.pdf

Strecken und Transportmittel in Bhutan

Die Straßen hier in Bhutan sind sehr kurvenreich und selbst für kurze Entfernungen braucht man deshalb eine relativ lange Zeit, da man max. zwischen 40 und 50 Std.km fahren kann. Außerdem dauert es über einen Pass länger als wenn man z.B. zwischen Paro und Thimphu hin und her fährt auf gerader Strecke.

Um unsere Gäste so komfortabel wie möglich herumzufahren, benutzen wir für Single-Reisende und Gruppen von zwei Personen die hier üblichen Hyundai Tucson und Santa Fe und für Kleingruppen zwischen 3 - 5 Personen unsere H1 Busse von Hyundai bzw. unseren Toyota Hiace-Bus. Wir haben einige Sitzplätze aus den Bussen entfernt, um mehr Beinfreiheit zu schaffen.

Für größere Gruppen stehen nur Coster Busse von Toyota zur Verfügung

Hier einige Entfernungen:

Paro-Thimphu                             67 km     1 Std. 15 Min.

Phuentsholing –Thimphu          176 km     6 Std.

Phuentsholing – Bagdogra       170 km     4 Std.

Paro-Haa                                   60 km     2 Std. 30 Min.

Haa-Thimphu                            115 km     4 Std.

Thimphu – Wangdue Phodrang 70 km      3 Std.

Thimphu-Punakha                     77 km      3 Std.

Punakha-Wangdue Phodrang   21 km      30 Min.

Punakha- Gangte                      83 km      3 Std.

Wangdue Phodrang-Trongsa   129 km     4 Std.

Trongsa – Bumthang                 68 km      2 Std. 30 Min.

Bumthang – Mongar                 198 km       6 Std.

Mongar-Trashigang                    90 km        3 Std.

Mongar-Lhuentse                       76 km        3 Std.

Trashigang –Trashi Yangtse       55 km        2 Std. 30 Min.

Trashigang-S.Jongkhar             180 km       6 Std.

Die Bevölkerung Bhutans

Bhutan hat nur eine Einwohnerzahl von ca. 750.000, wovon der größte Teil im westlichen Teil des Landes lebt. Die einheimische Bevölkerung nennt sich die Drukpa und in der Landessprache heißt Bhutan „Druk yul“, Land des Drachen. Sie setzt sich aus drei großen ethnischen Gruppen zusammen, den Sharchops, den Ngalops und den Lhotshampas, die nepalesischen Ursprung sind. Die frühesten Siedler Bhutans, die Sharchops leben überwiegend im östlichen Landesteil und ihr Ursprung reicht bis in die Mongolei und Burma. Die Ngalops wanderten vom tibetischen Hochland ein und brachten den Buddhismus ins Königreich. Diese Bevölkerungsgruppe lebt heute überwiegend in West- und Zentralbhutan und gilt als die herrschende Schicht.

Die Lhotshampas besiedelten hauptsächlich das südliche Tiefland um dort Ackerbau zu betreiben. Die kontrastreiche ethnische Vielfalt der Einwohner hat zur Folge, dass verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen werden. Die Amtssprache heißt „Dzongka“ und wird in allen Schulen neben Englisch unterrichtet.

Spezielle Minderheiten

Im äußersten Osten des Bezirks Trashigang , an der Grenze zu indischen Provinz Arunachal Pradesh liegen die Hochtäler Merak und Sakten. Hier lebt die etwas 5000 Personen umfassende Volksgruppe der Brokpa, die vor allem für ihre außergewöhnliche Tracht bekannt ist und vor allem von Yakzucht lebt.Das nördliche Hochland entlang den Hängen des Himalaya wird von den Lingships, Layaps und Lunaps bewohnt. Während die Linkshi und die Lunaps die übliche Tracht tragen, verfügen die Layaps über eigene traditionelle Gewänder, die zumeist aus Yakhaar und Schafwolle gefertigt werden. Außerdem tragen sie einen kegelförmigen Hut aus Bambus. Die Bewohner dieser Hochgebirgsregionen Bhutans widmen sich hauptsächlich der Yakzucht, da der Großteil der Flächen des Hochlandes bestenfalls als Weideland nutzbar ist. Sie leben als Halbnomaden und verbringen nur einen kleinen Teil des Jahres in Häusern, die andere Zeit in Zelten, die aus Yakhaar gefertigt werden. Auf den kargen Böden werden ansonsten Hochgebirgsweizen, weiße Rüben und Kartoffeln angebaut. Seit einigen Jahren verdienen sich die Bewohner der Bergregionen allerdings eine Menge Geld mit dem Sammeln von Cordyseps, einer hochwirksamen und sehr teuren Arzneipflanze, die vor allem nach USA und Japan verkauft wird und für die es mittlerweile richtige Auktionen in Bhutan gibt.

Geschichte | Religion | Kultur

Die Religion des Landes

Bhutan ist das einzige Land der Welt, das als nationale Religion dem Vajrayana Buddhismus folgt, der tanrischen Form des Mahayana Buddhismus. Verschiedene religiöse Schulen, wie die Nyingmapa und die Kagyupa haben sich im Lande verbreitet und große Religionsführer und Klostergemeinschaften hervorgebracht. Die Bewohner der südlichen Gebiete gehören eher dem Hinduismus an, da ihre Vorfahren überwiegend aus Nepal eingewandert sind. Ganz vereinzelt gibt es auch ganz kleine Gemeinschaften von Christen.

Der indische Mystiker und Magier Guru Rinpoche verankerte im 8. Jahrhundert den Buddhismus im gesamten Himalaya. Er gilt als der „Zweite Buddha“ und der tibetische Name „Guru Rinpoche“ bedeutet “Kostbarer Lehrer“, in Sanskrit lautet sein Name „Padmasambhava“, der aus dem Lotus Geborene. Er kam von Tibet aus nach Bhutan und im ganzen Land kann man Zeichen seines Wirkens sehen. Seine Statue ist in fast allen Klöstern des Landes zu finden. Er gehörte zur Schule der Nyingmapa, die sich hauptsächlich in Zentralbhutan verbreitet hat. Ihm gelang die Verschmelzung des Buddhismus mit vorbuddhistischen Vorstellungen, indem er deren Göttern einen Platz in der neuen Religion zuwies. Bis heute spielen Götter, die sich in Naturerscheinungen verkörpern, eine große Rolle im Leben der Bewohner.

In Bhutan wurde Guru Rinpoche im Körper des Heiligen Pema Lingpa wiedergeboren, der sein Werk fortführte. Pema Lingpas Nachfahren spielen bis heute tragende religiöse, politische und gesellschaftliche Rollen im Land. Die Könige Bhutans entstammen auch dieser Familie. Viele seiner Rituale werden bis heute zum Wohle des Staates durchgeführt und auf den Festivals werden seine Tänze dargeboten.

Überall im Land finden sich Zeugnisse großer Religiosität. Unzählige Klöster und kleine Lhakhangs liegen verstreut in der Landschaft und beherbergen die Schätze religiöser Kunst und Verehrung. Auf Bergen und an den Gebäuden flattern Gebetsfahnen, die manchmal zu Hunderten ihre aufgedruckten Gebete in den Himmel schicken, um Segen zu erwirken oder Dämonen zu besänftigen. Chorten und Manimauern säumen die Wege und Straßen um Reisende an die Lehre des Buddhismus zu erinnern und um vor Gefahren zu schützen.

Geschichte

Gefundene Steinwerkzeuge weisen darauf hin, dass Bhutan bereits 2000 vor Chr. besiedelt war. Über die Geschichte der ursprünglichen Bewohner des Landes, die Thepu, liegen keine schriftlichen Aufzeichnungen vor. Belegt ist, dass im 8. Jahrhundert n. Chr. Indische Missionare den Buddhismus in das damals hinduistische Feudalfürstentum brachten, das im folgenden Jahrhundert unter tibetische Herrschaft geriet. Die indisch-hinduistischen Einflüsse wurden gewaltsam beseitigt und der Buddhismus zur Staatsreligion erklärt.

Damals entstanden auch die ersten Klöster in Bhutan. Verbreitung fand der Buddhismus allerdings erst, als Padmasambhava 747 n. Chr. ins Land kam, hier besser bekannt unter dem Namen Guru Rinpoche. Er gilt als der „2. Buddha“ und wird hoch verehrt und seine Statue steht in fast allen Klöstern Bhutans. Die Einigung Bhutans wurde durch Ngawang Namgyel eingeleitet.

Als Sohn der aristokratischen Gya-Familie in Tibet wurde er Abt des Drukpa-Klosters Ralung in Südtibet. Der Desi (Herrscher) von Tsang in Zentraltibet hatte allerdings dafür seinen eigenen Kanidaten vorgesehen und Ngawang Namgyel mußte um sein Leben fürchten. Unter Mitnahme vieler Reliquien floh er 1616 nach Westbhutan, wo er als Shabdrung (was so viel bedeutet wie „Derjenige zu dessen Füssen man liegt“.) als anerkannter religiöser Führer zunächst Simtokha, seinen ersten Dzong errichtete. Weitere Dzongs in Paro, Punakha und Trongsa folgten.

Ihm gelang die Einigung der bis dahin unabhängigen Fürstentümer des Landes zu einem theokratischen Reich. Er wird als Gründer des Staates und als Stifter bhutanischer Identität angesehen. Mit seinen kulturellen Errungenschaften – er gliederte alle Regionen des Landes in ein schriftlich verwaltetes Reich – legte er den Grundstein zu heutigen bhutanischen Gesellschaft. Der Staat erhielt den bis heute gültigen Namen „Druk Yul (Land des Drachen).

Shabdrung veranlaßte auch den Zusammenschluß aller Mönche in der „Sangha“ unter einem obersten Abt, dem „Je Khenpo“ und führte die Nationaltracht (Gho und Kira) ein um dem Land eine eigene kulturelle Identität zu geben. Nach seinem Tod 1651 wurde die Staatsgewalt formell zwischen einem geistlichen und einem weltlichen Oberhaupt geteilt, praktisch lag sie aber in den Händen der Lamas. Diese stellten die Statthalter (Penlops), die die Steuern und Abgaben von den Bauern eintrieben und die Gerichtsbarkeit ausübten. Allerdings gab es immer wieder Rivalitäten zwischen einzelnen Fraktionen die 200 Jahre lang Machtkämpfe und Bürgerkriege auslösten, in die auch Tibet, China und Sikkim einbezogen wurde

1772 begann dann der fast hundertjährige Grenzkonflikt mit der britischen Ostindien-Kompanie. Im Jahr 1864 okkupierte die Kolonialmacht den Bezirk Dewangiri und andere Gebiete Bhutans und das Land verlor damit wertvolles Ackerland. Im Herzen von Bhutan ging jedoch das Machtgerangel weiter. Der Penlop von Trongsa, Jigme Namgyal, schaltete zu guter Letzt seinen Rivalen in Trongsa aus, etablierte sich als mächtiger Desi und setzte seinen Sohn, Ugyen Wangchuk, als Paro Penlop ein. Nach dem Tod des Vaters assistierte Ugyen Wangchuk den Briten bei ihrer Invasion Tibets, erweitere seine Machtbasis und wurde 1907 von einem Gremium als Stammesfürsten und Lamas einstimmig zum 1. Druk Gyalpo -Drachen-König- gewählt. Er führte die erbliche Maharajawürde ein (Wangchuk-Dynastie). Die guten Beziehungen des Königs mit den Briten führten 1910 zum Vertrag von Punakha, in welchem sich England zur Nichteinmischung in interne Angelegenheiten Bhutans bekannte und Bhutans Außenpolitik von Ratschlägen der britischen Regierung geleitet werden sollte. Ein Anspruch der nach der Unabhängigkeit Indiens an Delhi überging.

Am 8. August 1949 schloss Bhutan mit Indien einen Freundschaftsvertrag, demzufolge Indien die außenpolitischen Beziehungen Bhutans wahrnimmt und Wirtschaftshilfe in Form von Straßen und Wasserkraftwerken leistet. Im November 1964 übernahm der König die gesamte Staatsgewalt. Das 1953 geschaffene Parlament erhielt 1968, als Bhutan konstitutionelle Monarchie wurde, gewisse Gesetzgebungsrechte. Der königliche Rat und der Ministerrat bilden die Exekutive. Unter König Jigme Dorji Wangchuk wurden die Privilegien der Lamas eingeschränkt und Maßnahmen zum Abbau der feudalen Verhältnisse (u.a. Abschaffung der Leibeigenschaft und Entwicklung des Bildungswesens) eingeleitet.

Am 12. Februar 1971 erlangte Bhutan die völkerrechtliche Anerkennung (Aufnahme in die UNO) der schon zuvor bestehenden Eigenstaatlichkeit. Im Jahr 1998 beschränkte der vierte König Jigme Singye Wangchuk gegen den Willen des Parlaments seine eigene Macht und unterstellte sich der Autorität des Parlaments. Im März 2008 fanden die ersten politischen Wahlen in Bhutan statt und eine neue Verfassung wurde verkündet, die Bhutan zu einer demokratisch-konstitutionellen Monarchie macht

Am 14. Dezember 2006 dankte König Jigme Singye Wangchuk, der das Land seit der Unabhängigkeit autokratisch regiert hatte, ab und sein Sohn Jigme Khesar Namgyal Wangchuk wurde der fünfte König des Landes. Am 6. November 2008 fanden die offiziellen Krönungsfeierlichkeiten statt.

Dzongs und Klöster in Bhutan

„Dzong“, so nennt man die majestätischen Klosterburgen, die in fast jedem Tal zu finden sind und die einzigartig sind für Bhutan. Die Dzongs sind das weltliche und religiöse Zentrum eines Bezirkes und sind aufgeteilt in Administration und Klärus.Sie symbolisieren die weltliche und religiöse Macht eines Tales und in früheren Zeiten regierten hier die verschiedenen Penlops und Desis, bis sich die Macht schließlich in einem Herrscher vereinte. Dzongs dienten als Zentrum des Handels, als Armee-Stützpunkt und als Austragungsort von religiösen Feierlichkeiten, Tshechus genannt, die noch heute dort stattfinden, wie z.B. das Punakha Tshechu, das jeweils im Frühjahr stattfindet.Heutzutage, im Zeichen der Globalisierung, sind diese wunderschönen Gebäude ein Ausdruck der bhutanischen Kultur und ein Symbol der Einmaligkeit und Identität Bhutans. Erbaut wurden die meisten Dzongs um die Zeit von 1630 – 1650 auf Anordnung von Zhabdrung Ngawang Namgyel, dem Reichsgründer Bhutans.

Bhutan ist wohl das Land mit den meisten Klöstern, denn allerorts sind kleine Goembas, Lhakhangs und große Klosteranlagen zu finden. Teilweise sind die Klöster versteckt in den Bergen oder nur durch unwegsames Gelände zu erreichen. Das wohl bekannteste Kloster ist das Taktshang Kloster in Paro, das spektakulär auf einem Felsvorsprung liegt. Die Anlage umfasst insgesamt 13 heilige Stätten, von denen allerdings meist nur eine einzige, nämlich Taktshang Pelphug, besucht wird. Der Name Taktshang (Tigernest) führt auf eine Legende zurück, wonach Padmasambhava Im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin von Ostbhutan an diesen Ort geflogen sei. Der Überlieferung zufolge, hatte eine seiner Frauen die Gestalt einer Tigerin angenommen. Er meditiere drei Monate lang an diesem Ort und bekehrte das Tal zum Buddhismus.

Anschließend kehrte er nach Tibet zurück. Nach ihm kamen noch viele tibetische Heilige, um an diesem hochspirituellen Ort zu meditieren, allen voran Milarepa. Die heute sichtbaren Gebäude wurden 1692 vom vierten Desi Tenzing Rabgye errichtet, dessen Inkarnation derzeit im Tago Kloster in der Nähe von Thimphu lebt. Im April 1998 brannte ein Großteil des Hauptgebäudes bis auf die Grundmauern ab und Wandmalereien und ein Teil der Statuen wurde zerstört. Zwischenzeitlich wurde es nach alten Bildern wieder neu aufgebaut und gilt heute als eine der heiligsten und meistbesuchten Pilgerorte Bhutans. Ein gut befestigter wunderschöner Weg führt in etwas 3 Std. hinauf zur Klosteranlage.

Ebenfalls in Paro befindet sich der Kyichu Lhakhang, eines der ältesten Klöster Bhutans. Der Überlieferung zufolge wurde der erste Tempel von Kyichu von dem tibetischen König Songtsen Gampo im 7. Jahrhundert erbaut. Die Legende besagt, dass sich eine Riesen-Dämonin auf einem Gebiet, das Tibet und den gesamten Himalaya umfasste, niedergelassen hatte und dadurch die Ausbreitung des Buddhismus verhindern wollte. Um sie zu bezwingen beschloß der König, 108 Tempel zu errichten, die auf allen wichtigen Stellen ihres Körpers platziert werden sollten. Und so geschah es, dass der Jokhang-Tempel in Lhasa im Jahr 638 direkt über dem Herzen der Dämonin und der Kyichu-Lhakhang wahrscheinlich 659 auf ihrem linken Fuß errichtet wurden.

Der überwiegende Teil der wunderschönen Statuen zeigen Avalokiteshvara in seiner Form mit den tausend Augen und tausend Armen. Außerdem befindet sich eine der vermutlich heiligsten Statuen Bhutans im Haupttempel, die Statue des Jowo, des achtjährigen Buddha, die jener im Johhang-Tempel in Lhasa sehr ähnlich ist. Drei andere wunderschöne und wichtige Klöster befinden sich im Choeskor Tal im Bumthang, nämlich Jambay, Kurjey und Tamshing.

Das Jambay (Maitreya) Kloster gehört ebenfalls zu einem der 108 Klöster, die Songtsen Gampo im 7. Jahrhundert erbaut hatte. Er wurde auf dem linken Knie der Dämonin platziert und gilt als Tempel, dem die Aufgabe zufiel, den „Grenzbezirk“ zu unterwerfen. Im Heiligtum befindet sich eine Statue des zukünftigen Buddha Jambay, der dem Tempel seinen Namen gegeben hat.
Nicht weit davon entfernt liegt das Kurjey Kloster, das ebenfalls zu einem der heiligsten Orte Bhutans zählt, da Padmasambhava hier ebenfalls meditiert hat und seinen Körperabdruck in einem Felsen hinterlassen hat (Ku –heißt Körper, jey – Abdruck). Er pflanzte seinen Pilgerstab in die Erde, woraus eine Zypresse wuchs, deren Ableger noch heute vor dem Kloster stehen soll.

Der Gebäudekomplex von Kurjey besteht aus drei nach Süden ausgerichteten Tempeln. Der erste Tempel rechts ist der älteste und wurde 1652 vom Trongsa-Penlop Ninjur Tenpa auf jenem Felsen erbaut, auf dem Padmasambhava meditiert hatte. Darin ist der Körperabdruck zu sehen. Der zweite Tempel wurde 1900 von Ugyen Wangchuck, dem späteren König von Bhutan, errichtet. Er beherbergt eine riesige Statue von Padmasambhava. Der dritte Tempel wurde Anfang der 90iger Jahre errichtet und von der Mutter des 4. Königs finanziert. Er beherbergt ebenfalls Statuen von Padmasambhava und Buddha Sakiamuni.

Das dritte bedeutende Kloster in Bhumtang ist der Tamshing Lhakhang, der 1501 von Pema Lingpa gegründet wurde, der als eine Inkarnation von Padmasambhava gilt. Er enthält Gemälde, die von fundamentalem Interesse für die Geschichte der Malerei dieser Region sind. Sie sind wahrscheinlich die ältesten noch erhaltenen Malereien Bhutans und sind sowohl für die Kunst- als auch die Religionsgeschichte von beträchtlichem Interesse. In der Vorhalle zum Heiligtum befindet sich ein Kettenpanzerhemd, das Pema Lingpa zugesprochen wird, der metallurgische Kenntnisse gehabt haben soll. Man sagt, dass Demjenigen, der damit dreimal das Heiligtum umrundet, ein Teil seiner Sünden erlassen wird. Der Tempel beherbergt einige Statuen von Padmasambhava und dem Klostergründer.

Flora und Fauna

Bhutan hat eine reiche und mannigfaltige Vielfalt an Flora und Fauna. Es gehört zu den Ländern mit dem höchsten Prozentsatz an Artenvielfalt und geschützten Gebieten in der Welt. Ca. 30 % des Landes sind Nationalparks und weitere 10 % sind biologische Korridore, die die Nationalparks verbinden. Bestandsaufnahmen haben ergeben, dass Bhutan 5.500 Arten an Gefässpflanzen, mehr als 770 Arten von „Avifauna“ und mehr als 165 Arten von Säugetieren ausweisen kann, davon sind viele Arten endemisch.

Bhutan ist ein Paradies für Botaniker und in den alten Zeiten war das Land unter dem Namen „Southern Valley of the medical plans“ bekannt. Pinien, Zypressen, Rhododendren und Eichen sind in den niedrigeren Höhen zu finden, während man in höheren Lagen Wacholder, Kiefer und Himalayazedern antrifft. Selbst auf den hohen Bergpässen in 5000 m Höhe findet man noch winzige Alpenblumen und bis 4000 m Höhe sind die Wiesen im Herbst mit unzähligen Blumen wie z.B. Edelweiß, Enzian und Astern überzählt, während im Frühjahr Rhododenren, Magnolien , Orchideen und Primeln blühen. In den Wintermonaten sieht man in den wärmeren Tälern wie Punakha und Ranjung rot leuchtende Weihnachtssterne, die teilweise eine ganze Allee bilden.

Große Farne wachsen in den subtropischeren Regionen, verschiedenste Arten von Moosen hängen von den Bäumen und riesige Bambusstauden wachsen in den Himmel. In den Sommermonaten blühen hier verschieden farbige Arten von Mohn und ganz besonders schön ist der Blaue Mohn, der auch die Nationalblume Bhutans ist.

In den Regionen um Lingshi , Laya und Lunana wachsen hochwirksame Arzneipflanzen u.a. auch Cordyseps, die im trad. Krankenhaus in kleine Kügelchen umgewandelt und an Patienten verabreicht werden.Ein Tier zu beobachten ist wundervoll, denn ein Tier hat keine Meinung zu sich selbst.
Es ist. Tiere sind Hüter des Seins.

In der noch weitgehendst unberührten Natur Bhutans finden sich ca. 580 verschiedene Vogelarten. Diese beträchtliche biologische Vielfalt beruht zum Teil auf den großen Klima- und Höhenunterschieden, die von 200 m an der Südgrenze bis hinauf auf 7000 m zu den Gipfel des Himalaya im Norden reicht. Außerdem ist in Bhutan, anders als in vielen anderen Himalayaländern der ursprüngliche Waldbestand noch intakt, etwas 60 % des Landes sind noch mit Wald bedeckt. Einige der Vogelarten die hier in Bhutan zu finden sind, ist der Schwarzhalskranich, der in den Wintermonaten (Nov. – Febr.) aus Tibet herkommt und vor allem im Phobjikha Tal und in Trashi Yangtse zu sehen ist. In den südlicheren Regionen findet man den Nashornvogel und in den Bergregionen schweben Adler und andere Raubvögel am Himmel.

Laut neuesten Berichten nimmt auch der Bestand an Tigern in Bhutan zu, die von den tieferen Regionen Indiens in die höheren Bergregionen Bhutans immigrieren. Auch wurden einige junge Schneeleoparden gesichtet, was ein großes Glück bedeutet. Zahlreiche Projekte um diese gefährdeten Raubkatzen zu schützen, wurden in den letzten Jahren ins Leben gerufen. In einigen Tälern in den höheren Bergregionen findet man außerdem noch wildlebende Takins, Blauschafe und buntschillernde Fasane. Euch mehrere Arten von Affen sind in Bhutan zu finden, neben den Grau- und Goldlanguren begegnen einem oftmals Makaken neben der Straße.

Nationalparks in Bhutan

Nationalparks in Bhutan:

Zurzeit gibt es vier Nationalparks in Bhutan. Neben den Nationalparks gibt es auch noch sogenannte Wildlife Sanctuaries. Diese bilden das Fundament von Bhutans Naturschutzgebieten. Diese bedecken zusammen etwa 35% der Landesfläche. Jedes dieser Gebiete hat seinen eigenen Charakter und bietet bedrohten Tieren, Vögeln und Pflanzen eine Heimat.

Jigme Singye Wangchuck-Nationalpark

Mit einer Fläche von 1.300 km² ist dieser, in der Landesmitte gelegener Nationalpark, der zweitgrößte Nationalpark Bhutans. Die verschiedenen Lebensräume reichen von eisbedeckten Berggipfeln bis zu Nadel- und Laubwäldern. Früher war das Gebiet als Black Mountain-Nationalpark bekannt. Durch die verschiedenen Höhenlagen und unterschiedliche fallenden Regenmengen ergeben sich diverse Klimabedingungen. So kommt im Park eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren, speziell Vögeln vor. Mit seinen alten Tannen-, Kiefern- und Laubwäldern ist er eine der unberührtesten Gegenden im östlichen Himalajagebiet. Die seltenen Moschushirsche und auch der Kragenbär kommen hier vor. Ebenso können der nur in Bhutan und Assam vorkommende Goldlangur, der seltene Nebelparder, Kleiner Panda und der Königstiger im Park angetroffen werden. Der Nationalpark ist ein wichtiges Verbindungsglied zwischen den nördlichen und südlichen Tigerpopulationen des Landes. Alleine die östliche Seite des Parks beherbergt etwa 20% der gesamten Tigerpopulation Bhutans. Im Park kommen 391 verschiedene Vogelarten vor. Das Phobjikha-Tal bildet die Pufferzone des Parks. Hier überwintern jährlich mehr als 260 Individuen des bedrohten Schwarzhalskranichs.

TrumshingLa-Nationalpark

Der in der Landesmitte von Bhutan gelegene, 768 km² große und im Juli 1998 eröffnete ThrumshingLa Nationalpark ist Bhutans jüngster Nationalpark. Unberührte Wälder reichen von alpinen Höhen bis hinab zu subtropischen Laubwälder. Seltene Pflanzen bilden zusammen mit Schneeleopard,Königstiger und Roter Panda einen weltweit einzigartigen und wichtigen Lebensraum. Die Höhenlagen reichen von 1.000 bis über 4.000m, mit Temperaturen zwischen - 21ْ C und 28ْ C hat der Park eine der größten Klimaunterschiede der Welt aufzuweisen. Aufsehen erregter der Park im Jahr 2000 als der WWF mit einer Fotofalle einen Tiger auf 3.000m fotografierte. Dies war das erste Mal, dass ein Foto von dieser Spezies in dieser Höhe gelang. Daneben machen 341 verschiedene Vogelarten das Gebiet zu einem Paradies für jeden Vogelbeobachter. Bekannt ist der Park auch durch seine atemberaubenden Bergszenerien die jährlich zahlreiche Touristen und Wanderer anzieht. Diese helfen den und die Gemeinden im Park aufrechtzuerhalten

Royal Manas-Nationalpark

Der Royal-Manas-Nationalpark gilt als das Kronjuwel Bhutans und ist ein früheres königliches Jagdgebiet. Dieser bildet das größte tropische und subtropische Ökosystem des Landes. Mit tausenden von Tier- und Pflanzenarten, von denen viele weltweit als bedroht gelten. Es ist nicht nur das Schutzgebiet mit der höchsten Artenvielfalt Bhutans, sondern auch einer der global außergewöhnlichsten Orte. In Südzentral-Bhutan gelegen reicht dessen Südgrenze an das UNESCO-Weltnaturerbe Indiens, dem Manas-Nationalpark. Im Norden grenzt er an den Jigme Singye Wangchuck-Nationalpark. 1966 wurde Royal Manas als Wildlife Sanctuay ausgewiesen und ist damit Bhutans ältestes Naturschutzgebiet. 1993 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt. Von Mai bis September bringt der Monsun bis zu 5.000mm Regen. Im Winter fällt dieser nur in geringfügigen Mengen. Von November bis Februar ist das Klima sehr angenehm. Das Gebiet ist außergewöhnlich artenreich, einschließlich Königstiger, Asiatischer Elefant,Wasserbüffel, Panzernashorn, Nebelparder, Kragenbär, Goldlangur, Gangesdelfine und Vorderindische Schuppentier. Mehr als 365 Vogelarten sind hier bereits offiziell gesichtet worden. Man geht aber davon aus, das weitere 200 Vogelarten sich im Park aufhalten. Hier leben unter anderem auch die weltweit bedrohten Arten wie Nepalhornvogel, Bindenseeadler, die zweitgrößte Reiherart, der Kaiserreiher, Fleckenbrust-Zwergtimalie, Bergrötelund Prachtkuckuck. Viele der im Park vorkommenden über 900 Pflanzenarten haben kommerzielle, medizinische, traditionelle oder religiöse Bedeutung.Jigme Dorji-NationalparkMit über 4.349m² ist der Jigme Dorji-Nationalpark das größte Schutzgebiet in Bhutan. Es ist eines der artenreichsten Gebiete des östlichen Himalayas und erstreckt sich vom Laubwald bis zu den ewigen Eisfeldern und Gletschern an Bhutans Nordwestgrenze. Der Monsun und ein Höhenunterschied von 1.000 bis 7.000m sorgen ein artenreichen Pflanzen- und Tierleben. Heilige Berge, wie Chomolhari, Tsherimgang und Jichu Drakey sind bedeutende Sehenswürdigkeiten des Parks. Gletscher und Gletscherseen sind speisen Bhutans größte Flüsse. Die alpine Region beheimatet zahlreiche Blumen wie die Nationalblume, den Blauen Mohn, aber auch Edelweiß, Orchideen und Rhododendren. Typische Tierarten sindSchneeleopard, Takin, Königstiger, Kragenbär und Kleiner Panda, welche die Wälder und Berge des Parks bewohnen. Dies wird wohl das einzige Gebiet auf der Welt sein an dem sich das Verbreitungsgebiet von Königstiger und Schneeleopard überlappen. Hier finden sich auch einige der beliebtesten Trekkingtouren Bhutans.

Quelle Wikipedia

Rafting & Mountain-Biking

Biking.pdf

Rafting.pdf

Unsere Reisephilosophie in Bhutan

Bhutan Team berghorizonte
Bhutan Team berghorizonte

Kriterien- und Ansprüche für unsere Bhutan Reisen von berghorizonte und unserem Partner vor Ort:

  • Keine zu langen Fahrzeiten (wenn es möglich ist) , damit noch Zeit bleibt um das Land auch zu Fuß zu erleben.
  • Sinnvoll gestaltete Reiseverläufe, die einen harmonischen Ablauf gewährleisten. 
  • Ausgewählte Guides und Fahrer, die unseren hohen Erwartungen entsprechen.
  • Ausgesuchte Hotels und Resorts, in denen ein freundliches Klima herrscht und die einem guten Standard entsprechen.
  • Mit-Einbeziehung der ländlichen Bevölkerung am Tourismus (z.B. Übernachtung oder Essen im Farmhouse oder Kloster, Community-Based-Trek), wo immer es möglich ist.
  • Überwiegend Privatgruppen ab eine Person oder kleine Gruppen bzw. individuell Reisende, für die wir besondere Touren und Treks/Wanderungen erstellen können, damit sie das Land wirklich erleben können
  • Auf unseren Trekkingtouren "leben" wir großen Wert auf Umweltfreundlichkeit, Abfallvermeidung und auf eine gute Qualität der verwendeten Lebensmittel. So weit als möglich verwenden wir Produkte aus Bhutan, wenn möglich sogar aus biologischem Anbau.

Wir wünschen uns, dass unsere Gäste speziell auf unseren Wanderungen und Trekkingtouren die Schönheit des Landes erkennen, die Erhabenheit der Berge, die Klarheit der Flüsse und die wohltuende Stille. Auch der liebevolle und respektvolle Umgang mit Tieren, seien es die Packpferde, oder Wildtiere, die wir beobachten, liegt uns am Herzen

Unsere Mitarbeiter werden fair und entsprechend ihren Leistungen bezahlt und seit Jan. 2010 haben wir eine Renten- und Unfallversicherung eingeführt, die zu 50 % von der Firma getragen wir

Auf Initiative unserer Mitarbeiter haben wir auch einen „Wellfair-Fund“ gegründet, in den alle mit einbezahlen und der in Notfällen (Krankheit oder Sterbefall in der Familie) allen Mitarbeitern zur Verfügung steht bzw. auch für besondere Hilfsprojekte verwendet werden kan

Wir alle bemühen uns, Ihre Reise nach Bhutan zu einem unvergesslichen Erlebnis zu machen, Ihnen einen Hauch von Ruhe und Gelassenheit mit nach Hause zu geben, mit der Erinnerung an eine wunderschöne Zeit.

Ihr Team von berghorizonte aus Bhutan

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