Myanmar - Im Land der Goldenen Pagoden
Klima & Geographie
Klima
Insgesamt entsteht durch die Lage und Topografie des Landes eine Vielfalt von klimatischen Bedingungen. Änderungen der Windrichtung im Monsun beeinflussen das Wetter. Dies führt zu den drei Jahreszeiten Sommer, Regenzeit und Winter. Nur selten kommt es zu extremen Temperaturunterschieden. Wind und Tiefdruckgebiete bringen Regen, und obwohl es während der Monsunzeit in den Küstengebieten schwere Niederschlägen gibt, entsteht hierdurch keine Not.
Die für Reisende am besten geeignete Zeit ist von November bis Februar. In dieser Zeit ist das Wetter wie in einem angenehmen europäischen Sommer. Jedoch können die Temperaturen in einigen Gebirgsgegenden auf 0°C zurückgehen. In dieser Zeit sind Jacken, Pullover, Socken und warme Schlafanzüge nötig.
Die wärmste Jahreszeit geht von März bis Mai. In dieser Jahreszeit steigen die Temperaturen ohne weiteres über 40°C, selbst in Yangon.
Die Regenzeit geht von Mai bis November. Jedoch variiert die Niederschlagsmenge je nach Region. Es ist wirklich wunderschön zu reisen, wenn weniger Touristen unterwegs sind - und nach jedem Regen sinkt auch die Temperatur!
Grundsätzlich kann man die meiste Zeit des Jahres tagsüber Temperaturen um 30°C und nachts um ca. 25°C erwarten. In der kühleren Jahreszeit liegen die Temperaturen jedoch eher bei 25°C bzw. bei 15°C. Die Küstengebiete sind gewöhnlich kühler, jedoch bei höherer Luftfeuchtigkeit.
Geographie:
Das Land hat eine Fläche von 677.000 km² (261.228 Quadratmeilen), mit 936 km (581 Meilen) von Ost nach West und 2.051 km (1.275 Meilen) von Norden nach Süden. Das Land hat Berge und Täler und ist im Norden, Osten sowie im Westen wie ein Hufeisen von Gebirgen umgeben. Von den Bergen eingeschlossen sind die Ebenen des Ayeyarwaddy, Chindwin und Sittaung, in denen sich ein Großteil der Landwirtschaft und auch der Bevölkerung befindet.
Die Gesamtlänge der Grenzen zu anliegenden Ländern beträgt 6.159 km. Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Myanmar und Bangladesch beträgt 271 km (168,7 Meilen). Die Gesamtlänge der Grenze zwischen Myanmar und China beträgt 2.204 km (1.370 Meilen). Myanmar-Thailand 2.107 km (1.309,8 Meilen); Myanmar-Indien 1.338 km (831,8 Meilen); Myanmar-Laos 238 km (147,9 Meilen);
Wie komme ich nach Myanmar
Internationale Flüge:
Yangon International Airport (Mingalardon Airport) ist der wichtigste internationale Flughafen in Myanmar. Yangon hat Direktflüge nach Bangkok, Singapur, Kuala Lumpur, Hanoi, Chaing Mai, Calcutta, Chiang Mai, Taipei, Kunming und Guangzhou.
Bangkok:
- Thai Airways International (TG) www.thaiairways.com
- Myanmar Airways International (8M) www.maiair.com
- Bangkok Airways (PG) www.bangkokair.com
- Thai Air Asia (FD) www.airasia.com
Singapur
- SilkAir www.silkair.com
- Myanmar Airways International (8M) www.maiair.com
Kuala Lumpur
- Myanmar Airways International (8M) www.maiair.com
- Malaysia Airlines (MH) www.malaysiaairlines.com.my
Hanoi
- Vietnam Airlines (VN) www.vietnamairlines.com
Chiang Mai
- Air Bagan (W9) www.airbagan.com
Calcutta
- Indian Airlines Limited (IC) http://indian-airlines.nic.in/scripts/index.asp
Taipei
- Mandarin Airlines (AE) www.mandarin-airlines.com
Kunming
- Air China (CA) www.airchina.com.cn
Guang Zhou
- China Southern Airlines (CZ) www.csair.com./en
Flugtickets:
Damit Sie den besten Preis erzielen empfehlen wir, die Flugtickets im Ausgangsland zu kaufen. Kein Reisebüro in Myanmar oder einem anderen Land wird ihnen ein besseres Angebot machen können.
Das ist wirklich wahr, denn es ist ein Versuch der internationalen Luftfahrt-Regulierungsbehörde, zu verhindern, dass es in einer gewissen Region zu einem Flugticket-Monopol kommt, und soll die Existenz von Reisebüros auf der ganzen Welt sichern.
Überland:
An den folgenden Grenzpunkten ist die Einreise mit Reisepass genehmigt: Tachileik und Kawthaung an der burmesisch-thailändischen Grenze und Muse an der Grenze zwischen Myanmar und Yunnan (China).
Visum, Zoll & Botschaften
Visa
Für Myanmar brauchen alle ausländischen Besucher einen Reisepass mit einer Gültigkeit von mindestens 6 Monaten und ein burmesisches Visum. Touristenvisen sind in einem Zeitraum von 3 Monaten nach Ausstellung für 28 Tage ab Einreisedatum gültig. Ein Visum ist in allen Botschaften oder Konsulaten unter Vorlage von drei Fotos und dem Reisepass erhältlich. Die internationalen Grenzübergänge für Aus- und Einreise nach Myanmar befinden sich im Yangon International Airport und Mandalay International Airport.
Visum bei Ankunft:
Die myanmarische Regierung hat das erst im Mai 2010 eingeführte Programm zur Erteilung von Visa bei der Einreise ("Visa on arrival") mit Wirkung vom 1. September 2010 bis auf Weiteres wieder ausgesetzt.
Darum möchten wir Sie bitten Ihr Visum sobald als möglich bei der nächstgelegenen Botschaft zu beantragen.
Zoll:
Alle ausländischen Devisen (über US $ 2000 pro Person) müssen bei der burmesischen Zollbehörde am Flughafen deklariert werden. Die Ausfuhr burmesischer Antiquitäten ist gänzlich verboten. Nur Edelsteine und Schmuckartikel, die bei lizensierten Händlern oder solchen, die Ausfuhrscheine ausstellen können, gekauft wurden, dürfen aus Myanmar ausgeführt werden. Zollfrei dürfen Reisende 200 Zigaretten, einen Quart (ca. 1l) Wein und ein Pint (568 ml) Parfüm einführen. Mobiltelefon und Laptop dürfen Sie zur eigenen Verwendung uneingeschränkt mitbringen.
Bitte beachten Sie, dass das burmesische GSM-Netz kein "internationales Roaming" zu lässt.
Flughafensteuer:
Die Flughafensteuer beträgt US $10 für internationale Reisende. Auf Inlandsflüge wird keine Flughafensteuer erhoben.
Geld & Kreditkarten
Geld & Kreditkarten
Die offizielle Währung in Myanmar ist Kyat (sprich "Chat"). Mit dem offiziellen Kurs bekommen Sie 6 Kyat für einen US$. Der inoffizielle oder Marktkurs geht sogar bis 850 Kyat (Dez. 2010). Es gibt einige zugelassene Geldwechsler in Yangon, die US$ in Kyat umtauschen.
In der Zwischenzeit akzeptieren viele Restaurants und Hotels auch Euros, auch können Sie Euros in Kyats umtauschen, 1 Euro = 1100 Kyats (Dez. 2010). Trotzdem empfehlen wir unseren Kunden ausreichend Bargeld in US$ mitzubringen.
Bitte nur druckfrische US$ Noten und nach Möglichkeit US$ 100 Noten, da Sie für US$ 100 Noten einen besseren Wechselkurs bekommen.
US-Dollar-Noten der Serien vor 1996 sowie 100-US-Dollar-Noten der neuen Serien mit Seriennummern, die mit den Buchstaben CB beginnen, sowie beschäigte und/oder verschmutzte Noten werden nicht angenommen.
Bitte tauschen Sie am Flughafen keine US$ in Kyats um. Sie bekommen dort fuer 1 US$ nur 450 Kyats. Gern sind wir Ihnen beim Umtausch behilflich.
Kreditkarten werden nur in sehr wenigen großen Hotels, Fluggesellschaften, sowie einigen internationalen Geschäfte und Restaurants akzeptiert. Wir schlagen vor, Sie bringen genügend Bargeld für ihren persönlichen Bedarf mit. Auch das Einlösen von Reiseschecks ist sehr schwierig und zeitaufwendig. Banken sind Samstags, Sonntags und an öffentlichen Feiertagen geschlossen.
Reisekosten:
Die Lebenskosten in Myanmar hängen stark davon ab, wo Sie sich befinden: Während ein Bier in einem teuren Hotel vielleicht 5 US$ kostet, bekommen sie eins möglicherweise für ca. 1 US$ (oder den Gegenwert in Kyat) in einem Restaurant. Im allgemeinen sind die Preise in Myanmar gering. Doch kauft man Importartikel, kommen die Preise leicht an das Niveau von Thailand oder der westlichen Ländern heran - die Einfuhrsteuern sind recht hoch! Solange Sie beim Einheimischen bleiben, zahlen Sie vielleicht nur ein Fünftel des Preises!
Mittag- und Abendessen
- Internationale Hotels - zwischen 10 und 15 US$ pro Person
- Einheimische Restaurants - Zwischen 3.000 und 6.000 Kyat pro Person
Getränke:
- Internationale Hotels:
- Mineralwasser: 1,5 - 3 US$
- Alkoholfreie Getränke: 3 US$
- Bier: 3 - 5 US$
- Glas Wein: 3 - 5 US$
- Tee oder Kaffee: 3 US$
- Einheimische Restaurants:
- Mineralwasser: 500 bis 800 Kyat
- Alkoholfreie Getränke: 300 bis 700 Kyat
- Bier: 1200 bis 1800 Kyat
- Tee oder Kaffee: 500 Kyat
Trinkgeld:
- Für die Reiseführer: Durchschnittlich 3,-- US$ pro Tag/Person - jeder zusätzliche Betrag liegt im Ermessen unserer Gäste.
- Für die Fahrer: 1,50 US$ pro Tag/Person.
- Für die Portiers: Pro Gepäckstück: 200 Kyat.
- In einheimischen Restaurants: ca. 200 Kyat pro Person - natürlich abhängig von der Qualität des Service!
- Internationale Hotels: ca. 500 Kyat pro Person.
Kultur | Geschichte | Religion | Land & Leute
Geschichte:
Die Welt kennt Myanmar, ehemals unter dem Namen Burma bekannt, als das goldene Land. Es ist eine der frühesten Wohnstätten der Menschheit und man kann dort die exklusivsten Erfahrungen seines Lebens machen.
Das goldene Zeitalter von Myanmar datiert ins 11. Jahrhundert zurück als König Anawrahta das ganze Land zum ersten Burmesische Reich in Bagan vereinte - noch vor der Eroberung Englands durch die Normannen im Jahre 1066. Das Bagan-Reich umfasste das ganze Menamtal in Thailand und bestand ca. 250 Jahre, bevor es bei einer Invasion unter der mongolischen Führung von Kublai Khan im 13. Jahrhundert unterging. Das zweite Burmesische Reich gründete König Bayinnaung Mitte des 16. Jahrhunderts. König Alaungpaya gründete das dritte Burmesische Reich im Jahre 1752. Auf der Höhe der Konbaung-Dynastie kolonialisierten die Briten Myanmar.
Großbritannien eroberte Burma über einen Zeitraum von 62 Jahren (1824-1886) und integrierte es in sein indisches Reich. Burma wurde als Provinz Indiens verwaltet, bis es 1937 eine eigenständige, selbstverwaltende Kolonie wurde; die Unabhängigkeit vom Commonwealth erlangte man im Jahre 1948.
Am 4. Januar 1948 um 04:20 Uhr wurde die Union von Burma als souveräner Staat unter dem ersten Premierminister, U Nu, gegründet. Das demokratische Regime endete 1962 mit einem von General Ne Win angeführtem Staatsstreich. Ne Win regierte fast 26 Jahre mit einem strengen Reformkurs. 1990 fanden die ersten freien Wahlen seit fast 30 Jahren statt, doch wurde der Durchmarsch der NLD Partei unter Aung San Suu Kyi durch das Militär zunichte gemacht, das die Macht nicht abgeben wollte.
Eine der wichtigsten Persönlichkeiten der burmesischen Geschichte des 20. Jahrhunderts ist der Gründer der Armee und Freiheitssymbol, General Aung San, ein Student, der zum Aktivisten wurde, und dessen Tochter, Aung San Suu Kyi von der NLD, die 1991 den Friedensnobelpreis erhielt. Sie ist eine weltweit bekannte Ikone des Friedens, der Freiheit und der Demokratie und steht nun unter Hausarrest. Die drittbedeutendste burmesische Persönlichkeit ist U Thant, der das Amt des UN Generalsekretärs zwei Perioden lang inne hatte und während der gesamten Geschichte der Vereinten Nationen sehr hohes Ansehen genoss.
Im November 2005, verkündete die Militärjunta, dass die Landeshauptstadt von Yangon nach Pyinmana verlegt würde.
Wirtschaft:
Im zweiten Weltkrieg hat Myanmar erhebliche Verluste hinnehmen müssen, von denen sich manche Wirtschaftszweige bis heute nicht vollständig erholt haben. Rund 60% der Bevölkerung arbeiten in der Land- und Forstwirtschaft, und Reis macht ca. die Hälfte des landwirtschaftlichen Ertrags aus. Ebenfalls angebaut werden vorwiegend Mais, Erdnüsse, Bohnen, Ölsaat und Zuckerrohr. Myanmar ist in einer nördlichen, an Laos und Thailand angrenzenden Region, die auch als das "Goldene Dreieck" bekannt ist, maßgeblich an der illegalen Opiumproduktion beteiligt; das in den Laboratorien des Landes hergestellte Heroin trägt zu einem großen Schwarzmarkthandel bei. Die staatseigenen Wälder von Myanmar liefern Teak- und andrer Harthölzer. 1985 löste Teakholz den Reis als größten einzelnen Exportartikel ab, und zusammen machen die beiden Produkte mehr als die Hälfte aller Exporte von Myanmar aus.
Das Land ist reich an Mineralien. Östlich des Ayeyarwady in der Trockenzone gibt es Erdölvorkommen. Im Osten des Landes werden Zinn und Wolfram abgebaut; die Mawchi-Minen im Kayah Staat sind auch reich an Wolfram. Im Shan Staat nordwestlich von Lashio liefern die Bawdwin-Minen Blei, Silber und Zink. In Myanmar gibt es ebenfalls Kohle-, Kupfer-, Erdgas- und Eisenvorkommen. Edelsteine (vor allem Rubine und Saphire) findet man in der Nähe von Mogok. Seit dem 13. Jahrhundert exportiert Myanmar Jade aus dem Hunkawangtal im Norden nach China.
Neben der Lebensmittelindustrie beinhaltet die Fertigungsindustrie auch Textilien, Schuhwerk, Holz und Holzprodukte, sowie Baustoffe. Die Haupthandelspartner des Landes sind Singapur, China, Japan, und Thailand. Außer Teakholz und Reis werden auch Ölsaat, Bohnen, Kautschuk, Hartholz und Edelsteine exportiert. Die Hauptimportartikel sind Maschinen, Transportmittel, Lebensmittelprodukte und Konsumgüter. Die heranwachsende Wirtschaft Myanmars begann sich 1980 nach einer Flaute wegen politischer Unruhen mit zunehmenden privaten Geschäften und ausländischen Investitionen wieder zu erholen.
Bevölkerung:
Die Bevölkerung von Myanmar, verteilt auf sieben Staaten und sieben Verwaltungsbezirke, wird auf 52,4 Mio. geschätzt (Juli 2003) und wächst mit einer Rate von 1,84 %.
Die Leute:
Die Union von Myanmar besteht aus 135 Volksgruppen. Die Hauptgruppen sind die Kachin, die Kayah, die Kayin, die Chin, die Mon, die Bamar, die Rakhine, und die Shan. Der Name Myanmar schließt alle ethnischen Gruppen ein.
Kunst:
Myanmar ist ein bezauberndes Land mit einer reichen Kunsthandwerksgeschichte. Mandalay, die ehemalige Hauptstadt und Pracht der burmesischen Könige, ist die größte und älteste Fundstätte burmesischen Kunsthandwerks. Hier können Sie sehen, wie Elfenbein-, Holz- und Steinbildhauer, sowie Blattgoldhersteller, Seidenweber, Silberschmiede und Bronzegießer ihr Handwerk nach der altehrwürdigen Tradition ihrer Vorfahren ausüben.
In Myanmar gibt es 10 traditionelle Künste, die metaphorisch als die "zehn Blumen" bezeichnet
werden.
Panbe ( die Schmiedekunst)
Panbu (die Kunst der Bildhauerei)
Pantain (die Gold- und Silberschmiedekunst)
Pantin (die Kunst des Bronzegusses)
Pantaut (die Kunst Blumenmuster mittels Mauerhandwerks herzustellen)
Panyan (die Kunst des Mauerhandwerks )
Pantamault (die Steinbildhauerkunst)
Panpoot (die Kunst des Drechselns)
Panchi (die Kunst des Malens)
Panyun (die Kunst der Lackarbeiten)
Kultur:
Der Buddhismus hat großen Einfluss auf das tägliche Leben der Burmesen. Die Tradition der engen Familienbande, Rücksicht auf die Älteren und die Ehrfurcht vor dem Buddhismus ist bewahrt geblieben. Burmesen sind für ihre Gastfreundschaft und Freundlichkeit bekannt.
Religion:
Die meisten Einwohner sind Buddhisten; der Theravada Buddhismus ist weit verbreitet. Religiöse Intoleranz oder Diskriminierung aufgrund der Religion kommt in der Union von Myanmar und ihrer langen Geschichte nicht vor. Die haupsächlichen Religionen im heutigen Myanmar sind Buddhisten (89,20%), Christen (5,05%), Moslems (3,78%), Hindus (0,55%) und Animisten (1,27%), sowie Anhänger anderer Religionen, wie z.B. Bahai Sikhs, Lipian fujianhal, der chinesische Religion, etc. (0,61%).
Sprache:
Man mag sich wundern, dass in Myanmar 48 Mio. Menschen 111 Sprachen sprechen. Die meisten Burmesen sprechen Birmanisch. Das birmanische Alphabet besteht aus 33 Konsonanten, von denen einige Halbvokale sind (wie das 'y' im Englischen). Die Vokale sind nicht im birmanischen Alphabet enthalten. Sie stehen für sich.
Nützliche und allgemeine Infos
WAS SIE MITBRINGEN SOLLTEN:
Sonnenhut, Sonnenbrille, Sonnenschutz für Gesicht und Körper, verschreibungspflichtige Medikamente, Insektenschutzmittel und einen Schirm von April bis Oktober (ob Regen oder Sonnenschein). Eine antibiotische Salbe für kleine Schnittwunden und Kratzer, eine Ersatzbrille, eine kleine Taschenlampe und einige zusätzliche Passfotos.
WAS SIE TRAGEN SOLLTEN:
Kurze Hosen, kurze Röcke oder offenherzige Kleidung sind nicht angebracht, besonders bei Besuchen in Tempeln und an religiösen Orten. Myanmar hat eine konservative buddhistische Kultur, und unangemessene Kleidung kann Anstoß erregen. Bitte wählen Sie ihre Kleidung mit Respekt für die einheimische Kultur. Leichte und pflegeleichte Kleidung aus Baumwolle und kühlen Stoffen sind das ganze Jahr über ideal. Besuchen Sie das Land, insbesondere die Gebiete im oberen Land um Inle Lake und Kalaw während der kühlen Jahreszeit, so brauchen Sie möglicherweise einen Winterpullover oder eine Winterjacke, sowie Socken, da die Temperaturen nachts bis um den Gefrierpunkt abkühlen können. Tragen Sie vernünftige Wanderschuhe, die Sie bei Bedarf einfach ausziehen können. In den Pagoden und Klöstern müssen Sie die Schuhe ausziehen, sodass es sich empfiehlt, ein Paar einfache Sandalen mitzubringen.
GESCHÄFTSZEITEN & FEIERTAGE:
Staatliche Ämter sind an Werktagen von 10:00 bis 16:00 Uhr geöffnet. Die Bankgeschäftszeiten sind von 10:00 bis 14:00 Uhr. Private Gesellschaften arbeiten täglich außer Sonntags und an gesetzlichen Feiertagen. Die Einkaufszentren und Supermärkte sind täglich geöffnet. Der berühmteste Bogyoke (Scott) Markt ist täglich von 10:00 bis 16:00 Uhr außer an gesetzlichen Feiertagen geöffnet.
Öffentliche Feiertage (2011):
4. JAN Unabhängigkeitstag
05. JAN. Kayin Neujahrstag
12. FEB. Tag der Einheit
2. MÄRZ Tag des Bauern
19. MÄRZ Vollmond des Monats Tabaung
27. MÄRZ Tag des Widerstandes
13. - 16. APR. Thingyan Fest (Wasserfest)
17. APR. Burmesischer Neujahrstag
1. MAI Maifeiertag (Tag der Arbeiter)
17. MAI Vollmond des Monats Kason
15. JULI Beginn der buddhistischen Fastenzeit
15. JULI Vollmond des Monats Waso
19. JULI Märtyrertag
12. OKT. Ende der buddhistischen Fastenzeit (Thadingyut Lichterfest)
10. NOV. Tazaungdaing Lichterfest
01. DEZ. Nationalfeiertag
25. DEZ. Weihnachtsfeiertag
01. JAN. Kayin Neujahrstag
TRADITIONELLE FESTE:
Myanmar ist ein Land der Feste: Ein Fest für jeden Monat im Jahr. Die meisten von ihnen sind kulturelle und religiöse Feste. Ein Großteil von ihnen werden bundesweit gefeiert, während einige wenige nur regional sind. Die Daten der Feste und der besonderen Ereignisse richten sich nach dem Mondkalender. Schauen Sie in der separaten Spalte nach den Festen.
POST & TELEKOMMUNIKATION:
Die Postdienste in Myanmar sind definitiv Preiswert. Natürlich brauchen Briefe und Postkarten ganz schön lange, um ihr Ziel zu erreichen, doch die meisten von ihnen kommen an.
Auch Päckchen können in Myanmar versendet und empfangen werden, aber dies ist wiederum recht zeitraubend, besonders wenn man ein Päckchen im auswärtigen Postamt abgeben will - bringen Sie viel Zeit und viel Geduld mit! Private Dienstleister wie DHL haben ihren Preis, leisten aber gute Arbeit. Sperrige und schwere Artikel können Sie entweder mit Luft- oder Seefracht nach Hause senden. In diesem Fall helfen Ihnen unsere Reisebegleiter.
Internationale Anrufe können von den großen Hotels aus, sowie vom zentralen Fernmeldeamt der größeren Städte aus getätigt werden. Bei jedem Telefonanruf aus Myanmar ist es wichtig, sich zuerst nach dem Preis zu erkundigen - manche Hotels berechnen das Doppelte des offiziellen Preises. Der Dienst verbessert sich zwar, doch sind die Verbindungen immer noch schlecht und internationale Gespräche teuer. In manchen Orten im Land hat man Zugang zum Internet, jedoch sollten Reisende bedenken, dass sie aufgrund staatlicher Einschränkungen möglicherweise nicht auf ihre E-Mail Webseiten zugreifen können. (So kann man z.B. nicht auf Yahoo, Hotmail und viele andere E-Mail Webseiten zugreifen).
PRE PAID SIM KARTEN:
Leider wurde der Verkauf von SIM Karten für das GSM Netz zum 01.11.10 eingestellt. Sie können also Ihr Mobile hier in Myanmar nicht mehr benutzen.
Von den Hotels können Sie über das Festnetz gut nach Deutschland telefonieren, allerdings berechnen die Hotels pro angefangene Minute 6 - 8 US$.
Falls Sie telefonisch erreichbar sein möchten/müssen, vermieten wir Ihnen gern eines unserer CDMA Mobile Telefone.
Tagesmiete: US$ 3,-- pro Tag
Hierfür sind auch CDMA 2000 Prepaid Top-up Karten zu 20 US$ und 50 US$ erhältlich.
Eingehende Gespräche sind frei
Auslandsgespräche kosten 0,9 US$ pro Minute.
ZEIT:
GMT + 6 ½ Stunden
ELEKTRIZITÄT:
Meistens 220--230 V Spannung bei /50 Hz. Jedoch gibt es hier erstaunliche Schwankungen: Machen Sie sich auf alles zwischen 80 und 300 Volt gefasst! Deshalb ist kein Haushalt in Myanmar vollständig ohne einen, wenn nicht eine ganze Batterie von Spannungsreglern. Stellen Sie sicher, dass Sie ihre Elektrogeräte gegen Überspannung schützen - das könnte Ihnen Ihr Laptop sonst sehr übel nehmen...
Es gibt auch eine "verblüffende" Vielzahl von verschiedenen Steckern und Steckdosen im Land; Stromverlängerungen für drei verschiedene Stecker sind die Regel. Die meisten Wandsteckdosen sind wie die in England mit drei flachen im Dreieck angeordneten Kontakten; manche Dosen nehmen auch runde Stecker auf oder haben kombinierte runde/flache Löcher für beide Arten. Es empfielt sich, einen internationalen Adapter mitzubringen. Doch bei Bedarf finden Sie was Sie brauchen in jedem Straßenladen - dieses Problem ist hier nur allzu weit verbreitet. Stromausfälle im ganzen Land sind eher die Regel als die Ausnahme. Deshalb haben viele Hotels und selbst Geschäfte ihre eigenen Generatoren, um die ununterbrochene Spannungsversorgung sicherzustellen. Das heißt jedoch nicht unbedingt 24 Stunden lang, da viele Hotels den Generator nur nach Sonnenuntergang einschalten, und ihn um ca. 23 Uhr wieder ausschalten!
BÜCHER & LANDKARTEN:
In Yangon empfehlen wir den fabelhaften kleinen Pagan Book House mit der Hausnummer 100 in der 37. Straße zwischen Maha Bandoola Street und Merchant Street. Großartige Bücher, neu und antik, sowie ein schöner Ort um mit dem stets freundlichen Inhaber U Ba Kyi zu plaudern.
Zwei weitere empfehlenswerte Buchhandlungen sind:
Innwa Book Store, 226 Sule Pagoda Road, Kyauktada, Yangon, Myanmar
Mandalay Book Agency, 80M Kanbawza Lane (1), Bahan, Yangon. Tel 553468, 511343.
MEDIEN:
Zeitungen:
Drei Morgenzeitungen, nämlich die Myanmar Ah Lin und Kye mon in burmesischer Sprache und The New Light of Myanmar in englischer Sprache, werden in Yangon herausgegeben, und in Mandalay wird in burmesischer Sprache The Yadanabon News verlegt. Die Zeitschrift Myanmar Times Journal (englische Version) gibt es jeden Montag, die Burmesische Version jeden Freitag. Beide Zeitschriften werden in Yangon verlegt. Die im Land verlegten englischen Magazine Golden Myanmar, Myanmar Chronicle, und Myanmar Perspective, sind in Buchhandlungen erhältlich. Ausländische Zeitungen wie z.B. International Herald Tribune, die Singapore Straits Times und einige ausländische Magazine und Zeitschriften sind in der Buchhandlung in In-wa (Ava) , Nr. 232, Sule Pagoda Road erhältlich.
Radio:
Radio Myanmar strahlt zu den folgenden Zeiten ein Programm in englischer Sprache aus: 8:30 bis 9:00 Uhr, 13:30 bis to 14:00 Uhr ; sowie 21:00 bis 22:30 Uhr. The New City FM sendet ab 1. Januar 2002 täglich von 08:00 bis 10:00 Uhr, und von 13:00 bis 17:00 Uhr.
Fernsehen:
Es gibt im Land zwei Fernsehkanäle: TV Myanmar und Myawaddy auf denen von Sendungen von 7.00 bis 4.00 Uhr laufen; sowie von 16 bis 23 Uhr. Die meisten Hotels bieten auch Satellitenfernsehen. Der Sender Myawaddy begann seine Sendungen am 27 März 1995. Zu Beginn sendete er durchschnittlich ca. 8 Stunden am Tag.
FILM & FOTOGRAFIE:
In einem so fotogenen Land wie Myanmar bemerken viele begeisterte Fotografen lange vor dem Ende ihrer Reise, dass sie nicht genügend Filme mitgebracht haben.
Heute ist dies jedoch kein Problem, da man seine Vorräte meist überall dort aufstocken kann, wo sich Touristen sammeln. Manchmal ist es schwierig, einen bestimmten Film zu bekommen, oder die verkauften Filme sind bereits abgelaufen. Deshalb sollten Sie sich besser einen ausreichenden Vorrat an Filmen mitbringen.
Im allgemeinen macht es Burmesen nichts aus fotografiert zu werden. Doch gebietet es die Höflichkeit, dass man die "Opfer" um Erlaubnis bittet. In vielen Pagoden wird eine minimale Gebühr für Kameras verlangt; bei Videokameras ist diese vielleicht ein wenig teurer. Manche Museen schränken das Fotografieren ein. Videokameras mitzubringen ist kein Problem mehr.
Wichtig: Das Fotografieren in Flughäfen, Bahnhöfen und in der Nähe von militärischen Einrichtungen ist verboten.
Gesundheit
Impfungen:
Es sind keine Impfungen erforderlich, wenn Sie nicht aus einem oder durch ein infiziertes Gebiet kommen. Reisende sollten genügend Medikamente mitbringen und sich vor der Abreise nach Myanmar die aktuellen Gesundheitsempfehlungen hinsichtlich Hepatitis, Malaria, Typhus, etc. ansehen.
Gesundheit und medizinische Versorgung:
Die gefürchteten Tropenkrankheiten sind gewöhnlich keine Bedrohung für Touristen, da sie meist aufgrund von unhygienischen Bedingungen, mangelnder medizinischer Versorgung, Armut und ähnlichen Faktoren auftreten. Malaria sollte jedoch niemals unterschätzt werden, obwohl es nach unserer Erfahrung in den von Touristen besuchten Orten kein schwerwiegendes Problem darstellt. Und das Risiko, von Giftschlangen oder gefährlichen Tieren gebissen zu werden sollte ebenfalls nicht überbewertet werden.
Zum einen trifft man giftige Schlangen und Spinnen selten an, zum anderen fliehen diese meist ohnehin, wenn sich Menschen nähern. Jedoch raten wir Ihnen, sich von den allzu weit verbreiteten streunenden Hunden und Katzen fernzuhalten. Leider lässt die Qualität der medizinischen Versorgung einiges zu wünschen übrig. Leichte Erkrankungen können von den einheimischen Ärzten behandelt werden und manche Apotheken vor Ort führen eine recht umfangreiche Auswahl an Medikamenten, meist unter den englischen Handelsnamen. Es empfiehlt sich, alle regelmäßig benötigten Medikamente, sowie Kosmetika in ausreichenden Mengen mitzubringen. Bei schweren Gesundheitsproblemen sollten Sie sich in Bangkok oder Singapur behandeln lassen, wo es jede Menge guter Krankenhäuser gibt.
Die häufigsten Beschwerden sind jedoch Grippe und Durchfall: Auch wenn sich diese nicht ganz vermeiden lassen, können Sie sie einschränken, indem Sie saubere und ordentliche Lebensmittel wählen und den allzu langen Aufenthalt in klimatisierten Räumen vermeiden.
Monosodium Glutamat- (MSG) Warnung
In ganz Asien, einschließlich Myanmar, wird MSG (Monosodium Glutamat) - in Burma als 'AJINOMOTO' bekannt - noch immer in der Zubereitung von Gerichten in einigen Restaurants verwendet. Reisende, die über geschwollene Füße oder Hände, sowie Kopfschmerzen klagen, hatten höchstwahrscheinlich eine ordentliche Portion MSG in ihrem Essen. Am besten informieren Sie beim Bestellen Ihren Fremdenführer, wenn Sie nicht möchten, dass es Ihrem Essen beigemengt wird.
Trinkwasser:
Trinken Sie nur gereinigtes in Flaschen abgefülltes Wasser. In Flaschen abgefülltes Wasser ist jederzeit zu haben und wird von manchen Hotels gratis angeboten. Nehmen Sie sich tagsüber eine Flasche mit.
Ärztliche Behandlung:
Sollten Sie trotz aller Vorsichtsmaßnahmen krank werden, Empfehlen wir die folgenden Krankenhäuser:
SOS Assistance
Inya Lake Hotel, 37 Kaba Aye Pagoda Road,
Tel : (95-1) 667877, 667879
Kandawgyi Clinic
Natmauk Road,
Tel : (95-1) 530083
Pacific Medical Centre & Dental Surgery
81, Kaba Aye Pagoda Road,
Tel : (95-1) 548022
Unterkünfte
UNTERKÜNFTE:
Diese haben sich sein 1996 stark verbessert. Yangon bietet eine große Auswahl an Übernachtungsmöglichkeiten einschließlich Boutique-Hotels und internationale 5-Sterne-Hotels zu vernünftigen Preisen. Ein Superior-Zimmer mit Frühstück in einem 4-Sterne-Hotel gibt es bereits für 60 US$ pro Zimmer/Nacht. In Mandalay bezahlen Sie für den gleichen Standard 20 US$ mehr pro Zimmer/Nacht. Das im Stadtzentrum gelegene New Mandalay City Hotel (2-3 Sterne) bietet Superior- und Deluxe-Zimmer zu günstigen Preisen.
In Bagan und Inle Lake haben Sie die Wahl zwischen bezaubernden traditionellen Unterkünften mit 1-2 Sternen und bis zu 4-Sterne-Hotels. Mit der Eröffnung der Inle Lake Ferienanlage am östlichen Seeufer schreitet der Bau von Hotels um den See herum immer weiter fort. Das Inle Regal Resort bietet heute 18 Juniorsuiten und 10 Superior-Zimmer. Dieser Pfahlbau ist mit seiner Spitzenqualität sehr zu empfehlen.
Die renovierten Deluxe-Zimmer des Thazin Garden gehören zu den besten in Bagan, und das Kaday Aung Hotel ist unsere Empfehlung für die Superior-Klasse.
Zur Zeit werden große Hotels im Boutique-Stil in Ngapali Beach gebaut, doch müssen wir sie erst testen bevor wir sie unseren Kunden anbieten. Bis dahin empfehlen wir das Amata Resort & Spa und das Sandoway Resort in Ngapali Beach. Das Sandoway Resort verfügt nun auch über einen Swimmingpool, sowie Klimaanlagen in allen Zimmern.
Das Silver Beach Hotel ist unsere Empfehlung für die Standardklasse. Wenn Sie einfach nur die Atmosphäre am Strand genießen wollen, ist dies das perfekte kleine Bungalow-Hotel. Die Zimmer sind einfach aber klimatisiert, und das Essen ist hervorragend. Inzwischen bietet das Silver Beach auch 8 Deluxe-Bungalows mit Blick aufs Meer... die Bungalows sind 3-Sterne Unterkünfte.
In allen anderen Orten Myanmars können Unterkünfte sehr schlicht sein.
ESSEN & TRINKEN:
Die burmesische Küche verwendet Reis oder Nudeln als Grundnahrungsmittel, die meistens mit einer Vielzahl von Beilagen serviert werden: Currys aus Fleisch oder Fisch, Gemüse, Salate, Suppen, Gewürze etc. Burmesische Currys sind gewöhnlich nicht so scharf wie die in Thailand. Um Reisenden einen Einblick in das Wahre Burma zu geben, werden Restaurants und Mahlzeiten sorgfältig nach hygienischen, sowie gastronomischen Gesichtspunkten ausgewählt. Die Preise für Mahlzeiten und Getränke bei internationalen Hotels sind beträchtlich. Es gibt zahlreiche gute einheimische Restaurants, in denen das Essen und die Hygiene fast so gut ist wie in den Hotels, jedoch zu günstigen Preisen.
Die meisten Restaurants in den größeren Städten servieren diverse Gerichte der chinesischen, europäischen, thailändischen und indischen Küche. Burmesische Gerichte sind ölig, sauer, salzig und würzig. Es gibt eine große Vielfalt örtlicher Imbisse und Delikatessen. Mouk-hin-kha (dünne Reisnudeln mit Fischsoße) und Ohn-noh-khauk-swe (Nudeln mit Hühnerfleisch und Kokossoße) sind in Myanmar am beliebtesten. Shan-Gerichte und Delikatessen sind auch erhältlich. Die Küche der Shan schmeckt einzigartig gut und ist weder mit der burmesischen noch mit der chinesischen oder der thailändischen Küche vergleichbar.
UNTERHALTUNG:
Es gibt in Yangon viele Arten der Unterhaltung, von kulturellen Darbietungen, Marionettenaufführungen, Theater, Kinos und anderes. Vielerorts wird auch Karaoke angeboten.
Wirklich gute Modenschauen (die Modenschauen sind der Ersatz für moderne Shows anderswo, da diese streng von der Regierung geregelt werden), mit hochprofessionellen exotischen Designs, hauptsächlich als Zusatz zum unterhaltsamen Programm diverser Discos. Es gibt zahlreiche Discotheken und viele "Sing a Song" Restaurants.
In der Nähe des Shanghai Shopping Centers beginnt nach 20.00 Uhr das interessante Nachtleben. Es befindet sich in China Town, im Untergeschoss des Asia Plaza, und der Name wird -- Denjisa -- ausgesprochen.
Manche Hotels haben auch Happy Hour:
Das Traders Hotel:
Happy Hour täglich von 18:00 bis 20:00 Uhr
Das Savoy Hotel:
Happy Hour täglich von 18:00 bis 20:00 Uhr mit Livemusik Mittwochs bis 23:00 Uhr
Das Strand Hotel:
Happy Hour jeden Freitag von 17:00 bis 20:00 Uhr
Kulturelle Darbietungen:
Viele der burmesischen Theaterkünsten sind von U Po Sein, einem der größten Tänzer aller Zeiten, beeinflusst. Er begann aus den Jataka zu tanzen - aus den Geschichten über die verschiedenen Leben des Buddha bis er die Buddhaschaft erreichte. Zuvor wurden die Jakata-Erzählungen nur von Puppen getanzt, da Menschen zu sündig für die Aufführung solch heiliger Geschichten waren. Jedoch war Po Sein in seiner Schauspielkunst und seiner Religion so aufrichtig, dass ihm der Sangha erlaubte, die Geschichten zu tanzen.
Es gibt einige grundlegende Tanzbewegungen und Positionen, die aufstrebende Tänzer lernen müssen. Kinn hoch, Brust raus, Rumpf heben, Knie beugen - daran muss man sich streng halten. Überdies, muss der Tänzer immer ein Lächeln auf den Lippen haben, es sei denn, ein besonderer Tanz erfordert etwas anderes. Der burmesische Tanz erfordert die Bewegung aller vorhandenen Körperteile. Von den Augen bis zum Kinn, von den Schultern bis in die Finger und von der Taille bis zu den Füßen. Entweder tanzt man zu lebhafter Musik, bei der man viel springen muss, oder zu klassischer Musik, die viel Anmut erfordert. Tatsächlich sieht der Tanz auf den ersten Blick vielleicht einfach aus, doch ihn zu lernen kann sich als schwer erweisen.
Mit zunehmendem Einfluss der modernen Musik und Kultur in Burma finden die burmesischen Theater- und darstellenden Künste bei den burmesischen Jugendlichen immer weniger Anklang. Jedoch können diejenigen, die den Wert der burmesischen Tänze kennen, auch die Schönheit schätzen, die sie darstellen. Die burmesischen Tänze erzählen eine lange Geschichte, die Hand in Hand geht mit der Geschichte Burmas.
Das Myanmar Music Ensemble:
Die Besetzung des Myanmar Music Ensembles ist etwas anders als die eines europäischen Orchesters. Es fehlen die Streicher. Ihre Funktion wird von der Schlagzeuggruppe, die die Melodie übernimmt, anstatt lediglich als Pauken zu spielen. Unterstütz werden sie von der Gong-Gruppe. Es gibt Holzblasinstrumente, die Bambusflöte und die großen und kleinen Oboen (Nhai), aber keine Blechbläser. Unsere Paukenecke (Pat-ma-gyi), die die Grundlage des Ganzen bildet, ist sehr stark. Der Stamm setzt sich zusammen aus: Der großen Trommel (Pat-ma) mit ihrem Begleiter, dem Becken (Yagwin), der Standtrommel (sa-khunt) mit ihrem Begleiter, dem kleineren Becken, der Schlägeltrommel (si-doh), den sechs Seitentrommeln, dem winzigen Becken (than-lwin) und den unbändigen Bambus-Klanghölzer (wa-lek-koke).
Als burmesische kulturelle Varietee-Darbietung empfehlen wir:
In Yangon das Lakeview Theatre Restaurant im Kandawgyi Palace Hotel
Kan Yeik Tha Road
Tel: 249255-9, 242613-19
Aufführungen täglich von 19:30 - 20:30 Uhr.
Der Preis für die kulturelle Darbietung beträgt 12 US$ pro Person und beinhaltet ein thailändisches Buffet.
In Mandalay, die Kulturschau mit Abendessen im Mandalay Hill Resort / Kinsana Garden Theatre
No. (9), Kwin (416B), 10th Street, Am Fuße des Mandalay Hügel, Mandalay
Tel: 02-35638
Oktober bis April: Aufführungen täglich mit Abendessen von 19:00 bis 21:00 Uhr.
Puppentheater:
Das burmesische Puppentheater diente nicht nur der Unterhaltung. Es war eine hohe Kunst, die von allen Klassen geschätzt wurde. Mit den Marionetten konnte man die Menschen auf aktuelle Ereignisse aufmerksam machen, sie dienten als Schulungsmedium für Literatur, Geschichte und Religion, sowie der Darstellung von Lebensart und Bräuchen. Gleichzeitig dienten sie dem Volk zu Zeiten der Könige als Sprachrohr in staatlichen und gesellschaftlichen Angelegenheiten.
Regelmäßige Darbietungen: Täglich von 20:30 bis 21:30 Uhr
Eintritt: 5,-- US$ pro Person.
In Bagan gibt es viele Restaurants, in denen Marionettenaufführungen täglich zur Essenszeit stattfinden. Der beliebteste Ort hierfür ist das Nanda Restaurant (02-67542, 67039).
EINKAUFEN:
Burmesische Kunsthandwerksgegenstände, meist aus reiner Handarbeit, sind die besten Souvenirs. Lackarbeiten, Holzschnitzarbeiten, Tapisserie-, Silber- und Bronzewaren, Seiden- und Baumwollstoffe, sowie Schultertaschen sind einige beliebte Artikel.
Beim Schmuck erhalten Sie burmesische Rubine, Saphire, Jade und Perlen in den burmesischen Edelsteinhandlungen. Alle Edelsteine und Schmuckartikel sollten bei staatlich zugelassenen Händlern gekauft werden, die auch einen Ausfuhrschein ausstellen.
Um einen guten Preis zu erzielen, muss man unbedingt feilschen. Preisnachlässe von bis zu 50% sind nichts ungewöhnliches.


































