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Bhutan - glückliches Himalaya Königreich

Offiziell- und zertifizierter Partner in Bhutan
Offiziell- und zertifizierter Partner in Bhutan

Willkommen im Land des Donnerdrachens und des "Bruttosozialglücks". Einmalig und als ein absolutes Neuland auf der touristischen Landkarte bietet Bhutan unverfälschte Natur und Kulturschätze. Erleben Sie auf Ihrer Bhutan Reise eine "gelebte Kultur", die sich das buddhistische Königreich durch seine abgeschiedene Lage bewahrt hat. Die Berge sind unbestiegen und die Trekking Touren in Bhutan einsam und ursprünglich. In den letzten Jahren konnte sich in Bhutan ein nachhaltiger High-End Tourismus entwickeln, der aufgrund weniger Besucherzahlen einen ganz besonderen Charakter bietet. In Bhutan verbinden sich Kultur, Natur, Tourismus und Bevölkerung zu einer sympathischen Einheit. Das Land bietet einen aussergewöhnlichen Service für Privat- und Alleinreisende an. Sie bekommen dort als Alleinreisender einen Guide und Fahrer als Begleitung.

berghorizonte arbeitet in Bhutan ausschließlich mit einem zertifizierten Partner zusammen. Somit werden nur professionelle und ausgebildete Guides eingesetzt. Durch unsere intensiven Kontakte nach Bhutan bieten wir Ihnen sogar eine dt. sprachige Repräsentanz in Bhutan an. Deutschsprachige Reiseleiter sind somit auf Wunsch möglich.

Bhutan - ein ganz besonderes Land

Bhutan - Land des Donnerdrachens

Kaum ein anderes Land in der Welt ist so sagenumwoben und geheimnisvoll wie Bhutan. Das Land des Donnerdrachens präsentiert sich noch in seiner ursprünglichen Form. Hier verschmelzen Vergangenheit und Zukunft in einem lebendigen Kulturerbe.

Willkommen im Königreich Bhutan

Bhutan ist ein Königreich, das 46500 Quadratkilometer umfasst und im Himalayagebirge gelegen ist. Es wird von zwei der größten Nationen weltweit umschlossen: China im Norden und Indien an den westlichen und südlichen Grenzen. Bhutans Topografie und Klima bietet seinen Besuchern eine aufregende Abwechslung. Tropische Tiefebenen befinden sich im Süden, saftige Täler, Wälder in gemäßigten Zonen und schließlich die Berggipfel und Gletscher im Norden.

Außerhalb der Städte oder auch entlang der Wälder bietet die Natur eine Klarheit, die vor allem entlang der Berge gefunden werden kann. Hier trifft die frische Bergluft auf die Authentizität des ländlichen Lebens.

Die mächtigen Himalayas - heilig für die Einheimischen - sollen viele Gottheiten beherbergen. Zwanzig der Berggipfel sind über 7000 Meter hoch. Bhutans exklusive Lage hat die Landschaft des Königreichs so einzigartig werden lassen, dass Bhutan zu den zehn weltweiten Hotspots zählt. Das üppige Ökosystem ist eine seiner größten Attraktionen. Vor allem seine Majestät Jigme Singye Wangchuck, der vierte König Bhutans, trug dazu bei, die Umwelt zu erhalten und zu bereichern. Ein großer Teil des Umweltbewusstseins kommt ebenso vom traditionellen buddhistischen Glauben: dass alle Formen des Lebens heilig sind und in Wechselbeziehung zueinander stehen.

Bhutan ist ein Naturparadies. Mit seinen über 60 Prozent an intakter Waldfläche hat Bhutan aktuell einer der größten Flächen an geschützten Landarealen. Neun Prozent des Landes werden als biologisches Gebiete bezeichnet, in denen Naturschutzgebiete und Naturreservate tausende von Tier- und Pflanzenarten beschützen. Das Land hat vier Nationalparks zu bieten.

Bhutan beherbergt zudem eine große Pflanzenvielfalt, darunter medizinische Pflanzen, Orchideenarten, Rhododendren und andere Pflanzen wie die Blue Poppy - die Nationalblume Bhutans. Neben der Flora gibt es eine umfassende Tierwelt. Dazu gehören auch international bedrohte Arten wie der goldene Langur, das blaue Schaf, Takin, der Nashornvogel und der Schwarznackenkranich. Letzterer besitzt einen Platz im Herzen aller Bhutaner und ist Inspiration für Musik und Tänze.

Kultur, Religion und Tradition in Bhutan

Bhutan ist ein Land voller traditionsreicher Kultur - auch im Alltagsleben. Jede Reise in dieses einzigartige Königreich wird unvergesslich sein.

Als vorwiegend buddhistisches Königreich sind Religion und Kultur stark miteinander verbunden. Religion spielt eine fundamentale Rolle im Leben der Einwohner, besonders aber in der Kunst, die die buddhistische Lehren und Werte am Leben hält.

Bhutan ist die einzige Nation, die den Mahayana-Bhuddismus in seiner tantrischen Form praktiziert. Feste geben nicht nur die Möglichkeit, Kultur und Legenden zu praktizieren, die sich in der Musik und im Tanz widerspiegeln. Sie vermitteln auch wichtige buddhistische Werte und moralische Lehren. Diese sind oft in Geschichten vom Kampf des Guten über das Böse manifestiert.

Die tiefe Spiritualität der Bhutaner ist eine Quelle großer Stärke. Gebete, die die meisten Bhutaner routiniert aufsagen und der Glaube an ein nächstes Leben gehören zu den buddhistischen Prinzipien des charismatischen Universums.

Während der sogenannten Tsechus, besondere Feierlichkeiten die einmal im Jahr stattfinden, kleiden sich die Bhutaner traditionell und treffen sich mit ihren Familien und Freunden.

Der berühmte Trommeltanz von Dramatse, ein Tanz, der vor fünf Jahrhunderten erfunden wurde, gehört zu einer der meistbesuchten Veranstaltungen. 2005 wurde er von der UNESCO für seine energiegeladene Visualisierung zu einem der Meisterstücke des Menschheitserbes gekürt.

Für die Betrachter hinterlassen Tsechus fantastische Sinneseindrücke mit ihren großartigen Tänzen, Gesängen und farbenfrohen Trachten. Die Tänzer rufen den Zuschauern einen Segen zu, für ein besseres Leben.

Sehenswerte Gebäude in Bhutan

Fast alle Tsechus finden im Hof einer Festung, einem sogenannten Dzong statt. Dzongs sind ein gutes Beispiel für die traditionelle bhutanesische Architektur in ihrer feinsten Form. In Stein gemeißelt und mit Holzverzierungen geschmückt hat die Konstruktion eines Dzongs, so wie die anderer traditioneller Bauwerke auch, verschiedene Bedeutungen und Dimensionen. Sie können als Erbe betrachtet werden, das aus buddhistischer Tradition geboren wurde.

Die Konstruktion und Platzierung von Dzongs wurde nach der Idee des Mandala oder der Idee des buddhistischen Universums modelliert, dessen Zentrum ein spiritueller Platz bildet. Deshalb werden diese prächtigen Gebäude an heiligen Plätzen errichtet.

Neben den Dzongs ist die architektonische Landschaft Bhutans von über 2000 Klöstern geprägt. Zahlreiche Stupas und Chorten, die über eine einfache bis ausgeprägte Struktur verfügen, schmücken die Landschaft.

Diese Bauten sind der architektonische Ausdruck Buddhas Lehren. Sie erinnern die Bewohner an Mitgefühl und Toleranz und offerieren Segen.

Im frühen 17. Jahrhundert erbaut, ist das prächtige Taktsang-Kloster ein perfektes Beispiel von beachtenswerter bhutanesischer Baukunst. Um das Kloster ragt die Legende, dass es von einem Heiligen erbaut wurde, der auf dem Rücken eines Tigers nach Bhutan flog. Nach einem Brand wurde es nach dem originalen Vorlagen vollständig rekonstruiert und erstrahlt heute in seiner ursprünglichen Form.

In der Nähe jedes Klosters oder Chorten stehen Gebetsfahnen. Auch sie verkörpern die tiefe Spiritualität der Bhutaner.

Die Kunst ist überall

Als eines der größten Vermächtnisse Bhutans kann die eindrucksvolle Tradition der Künste betrachtet werden.

Durch den Einsatz der königlichen Regierung, das nationale Erbe zu schützen, können Besucher selbst in modernen Städten alle neu errichtete Häuser und Gebäude sehen, die mit den grundlegenden Elementen der traditionellen Architektur und Malerei ausgestattet sind. Das macht die Städte einzigartig.

Das Nationalinstitut von Zorig Chusum, oder auch das Institut der Dreizehn Künste und des Handwerks, bietet einen faszinierenden Einblick in die buddhistischen künstlerischen Traditionen. Vom Gemälde über Skulpturen, Metallarbeiten, Papierherstellung und das Weben haben sich diese Künste über Jahrhunderte entwickelt und werden jetzt vom Institut gelehrt, um den Künstlern ein sicheres Einkommen zu ermöglichen.

Die Tradition der Malerei - wie auch viele der anderen Kunstformen - thematisiert oftmals vor allem religiöse Themen. Die Bilder zeigen kraftvolle Erscheinungsformen von Heiligen, sowohl in friedlicher aber auch erschreckender Form.

Ein weiterer Schwerpunkt der Kunst Bhutans ist die Textilarbeit. Menschen auf der Straße aber auch zu Hause tragen ihre traditionelle Kleidung. Die Frauen kleiden sich mit einer langen gewobenen Tracht namens Kira. Eine kürzere Robe, die Gho genannt wird, wird von den Männern getragen. Bhutaner sind stolz auf ihre traditionellen Kleider. Sie finden, dass diese zur einzigartigen kulturellen Identität beitragen.

Vor allem im Osten des Landes wurde die Kunstfertigkeit des Webens von der Regierung gefördert. Besucher, die mehr darüber wissen wollen, sollten das Textilmuseum in der Hauptstadt Thimphu besuchen. Es zeigt unter anderem verschiedene Stoffe und die Fertigkeit an sich.

Fakten Fakten Fakten über Bhutan

Mit einer Gesamtbevölkerungszahl von unter 700 000 Einwohnern hat Bhutan drei ethnische Hauptgruppen: die Sharchops im Osten, die Ngalops im Westen und Zentralbhutan und die Lhotsampas nepalesischer Herkunft im Süden.

Diese ethnische Vielfalt spiegelt sich in den verschiedenen Sprachen wieder, die im Königreich gesprochen werden. Dzongkha ist die Nationalsprache. Aber auch Englisch wird weitverbreitet gesprochen.

Bhutan ist stark landwirtschaftlich geprägt , über 70 Prozent der Menschen leben immer noch in ländlichen Gebieten und erwirtschaften ihr Einkommen aus der Landwirtschaft.

Doch egal ob in der Stadt oder auf dem Land, Bhutaner sind Sportfanatiker. Die beliebteste und bekannteste Sportart ist Bogenschießen, die Nationalsportart. Sie wird entweder mit traditionellen Bambusbögen oder den moderneren Karbonbögen ausgeführt. Bogenschießen ist aber mehr als ein Sport. Wie bei einem Tsechu ist jede Bogenschieß-Veranstaltung festlich, farbenfroh und wird von Musik, Tanz und Belustigung begleitet. Eine wahrhaft unvergessliche Erfahrung!

Kulinarische Erlebnisse

Das Essen, wie auch die Kultur, ist abwechslungsreich. Es kombiniert eine scharfe Chillinote mit lokalem Gemüse und Fleisch. Chillis in allen Farben und Größen sind die unangefochtene Hauptzutat der lokalen Küche. Oft als Gemüse behandelt werden Chilis roh mit Käse serviert oder zu andern Gerichten verarbeitet. Zu den meisten Mahlzeiten wird roter Reis und Buttertee serviert.

Nach all den vorausgegangenen Informationen umschreiben drei Worte die Gemütsart der Bhutaner: Spiritualität, Großzügigkeit und Nationalstolz.

Durch Aktivitäten und Veranstaltungen im ganzen Jahr hat jede Saison etwas Spezielles für Besucher zu bieten. Über allen liegt der wahre Charme Bhutans. Machen Sie eine einzigartige Erfahrung, die diese Reise zur Reise Ihres Lebens werden lassen kann.

Bhutan ist ein Land, das noch nicht lange für den Tourismus geöffnet ist. Die Regierung reklementiert die Anzahl der Touristen durch pauschale Preise, die pro Tag gezahlt werden müssen. Auch können in Bhutan nur ausgewählte Klöster besichtigt werden. Damit ist ein sanfter Tourismus garantiert und somit erleben Sie noch eine absolut unverfälschte - gelebte Kultur.

Die Straßen des Landes sind einfache, holprige und sehr kurvige Passstrassen. Auch für kürzere Distanzen benötigen Sie viel länger als in Europa.

Die Unterkünfte reichen von guten Mittelklassehotels in Paro und Thimphu bis zu sehr einfachen landestypischen, aber sauberen Unterkünften in den ländlichen Regionen. In jüngster Zeit sind auch hochklassige Luxushotels entstanden, deren Preise der Exklusivität des Landes angepasst sind. Somit ist auch ein High-End Tourismus für anspruchsvolle Individualtouristen gewährleistet

Es kann auf einer Reise nach Bhutan durchaus zu unvorhersehbaren und ausserplanmässigen Reiseplan Änderungen kommen. Das Wetter, schlechte Strassenverhältnisse oder Flugausfälle kommen vor. Wir und unsere Partner vor Ort sind immer stets bemüht den optimalen und planmässigen Reiseverlauf zu gewährleisten und Ihnen einen unvergesslichen und erlebnisreichen Aufenthalt in Bhutan zu ermöglichen. Eine Garantie für einen reibungslosen Ablauf können wir jedoch nicht geben.

Bhutan Fakten...

  • Jahrhundertelang war Bhutan nur von Tibet aus über einen hohen Pass erreichbar.
  • Die erste Strasse wurde 1962 gebaut
  • Der erste und einzige Flughafen im Jahre 1983
  • Fernsehen gibt es seit 1999 und dazu immerhin 1 Sender
  • Seine Majestät der König hat gesagt: "Bruttosozialglück ist wichtiger als Bruttosozialprodukt." Der Erfolg dieser Politik ist vermutlich Bhutans wichtigste Botschaft an die Welt.
  • Wenn ein Baum gefällt wird, müssen 2 Bäume gepflanzt werden.
  • Rauchverbot im ganzen Land
  • Es werden keine Plastiktüten verwendet
  • Neue Gebäude werden nur im traditionellen Stil errichtet. So haben selbst neue Städte einen einmaligen bhutanischen Charakter und selbst Gebäude wie beispielsweise eine Tankstelle sehen so ganz landestypisch aus.
  • mehr als zwei Drittel des Königreiches sind bewaldet.
  • 24 % sind als Nationalpark ausgewiesen
  • Die Tigerbestände wachsen
  • In Bhutan gibt es ca. 320 Vogelarten
  • Bogenschießen ist der Nationalsport Nr. 1. In den meisten Fällen werden die Wettkämpfe zwischen den Teams zweier Dörfer ausgetragen. Das Ziel ist dabei 145 m entfernt. Da es sich dabei traditionell um eine Männerdomäne handelt, ist es um so bemerkenswerter, dass eine Frau, Tshering Chhoden, das Königreich Bhutan 2004 bei den Olympischen Spielen vertreten konnte.
  • Nur 700.000 Menschen leben in Bhutan, davon nur 30% in den Städten
  • seit der Unterzeichnung der Verfassung, durch den König am 18. Juli 2008, ist Bhutan eine konstitutionelle Monarchie. Staatsoberhaupt ist der König (Druk Gyalpo) Jigme Khesar Namgyel Wangchuck. Er ist seit der Abdankung seines Vaters Jigme Singye Wangchuck im Jahr 2006 Amtsinhaber und wurde im Jahr 2008 von seinem Vater zum "Drachenkönig" gekrönt.
  • Auf der bhutanischen Flagge ist ein weißer Drache abgebildet. Der Drache symbolisiert den Namen: Land des Drachens und die Farbe weiß steht wie auch bei uns für Reinheit. Das linke Dreieck ist in einem Safranton gehalten und steht für das Königshaus. Die orange-rote Farbe des rechten Dreiecks steht für den buddhistischen Glauben.

Strecken und Transportmittel in Bhutan

Die Straßen hier in Bhutan sind sehr kurvenreich und selbst für kurze Entfernungen braucht man deshalb eine relativ lange Zeit, da man max. zwischen 40 und 50 Std.km fahren kann. Außerdem dauert es über einen Pass länger als wenn man z.B. zwischen Paro und Thimphu hin und her fährt auf gerader Strecke.

Um unsere Gäste so komfortabel wie möglich herumzufahren, benutzen wir für Single-Reisende und Gruppen von zwei Personen die hier üblichen Hyundai Tucson und Santa Fe und für Kleingruppen zwischen 3 - 5 Personen unsere H1 Busse von Hyundai bzw. unseren Toyota Hiace-Bus. Wir haben einige Sitzplätze aus den Bussen entfernt, um mehr Beinfreiheit zu schaffen.

Für größere Gruppen stehen nur Coster Busse von Toyota zur Verfügung

Hier einige Entfernungen:

Paro-Thimphu                             67 km     1 Std. 15 Min.

Phuentsholing –Thimphu          176 km     6 Std.

Phuentsholing – Bagdogra       170 km     4 Std.

Paro-Haa                                   60 km     2 Std. 30 Min.

Haa-Thimphu                            115 km     4 Std.

Thimphu – Wangdue Phodrang 70 km      3 Std.

Thimphu-Punakha                     77 km      3 Std.

Punakha-Wangdue Phodrang   21 km      30 Min.

Punakha- Gangte                      83 km      3 Std.

Wangdue Phodrang-Trongsa   129 km     4 Std.

Trongsa – Bumthang                 68 km      2 Std. 30 Min.

Bumthang – Mongar                 198 km       6 Std.

Mongar-Trashigang                    90 km        3 Std.

Mongar-Lhuentse                       76 km        3 Std.

Trashigang –Trashi Yangtse       55 km        2 Std. 30 Min.

Trashigang-S.Jongkhar             180 km       6 Std.

Die Bevölkerung Bhutans

Bhutan hat nur eine Einwohnerzahl von ca. 750.000, wovon der größte Teil im westlichen Teil des Landes lebt. Die einheimische Bevölkerung nennt sich die Drukpa und in der Landessprache heißt Bhutan „Druk yul“, Land des Drachen. Sie setzt sich aus drei großen ethnischen Gruppen zusammen, den Sharchops, den Ngalops und den Lhotshampas, die nepalesischen Ursprung sind. Die frühesten Siedler Bhutans, die Sharchops leben überwiegend im östlichen Landesteil und ihr Ursprung reicht bis in die Mongolei und Burma. Die Ngalops wanderten vom tibetischen Hochland ein und brachten den Buddhismus ins Königreich. Diese Bevölkerungsgruppe lebt heute überwiegend in West- und Zentralbhutan und gilt als die herrschende Schicht.

Die Lhotshampas besiedelten hauptsächlich das südliche Tiefland um dort Ackerbau zu betreiben. Die kontrastreiche ethnische Vielfalt der Einwohner hat zur Folge, dass verschiedene Sprachen und Dialekte gesprochen werden. Die Amtssprache heißt „Dzongka“ und wird in allen Schulen neben Englisch unterrichtet.

Spezielle Minderheiten

Im äußersten Osten des Bezirks Trashigang , an der Grenze zu indischen Provinz Arunachal Pradesh liegen die Hochtäler Merak und Sakten. Hier lebt die etwas 5000 Personen umfassende Volksgruppe der Brokpa, die vor allem für ihre außergewöhnliche Tracht bekannt ist und vor allem von Yakzucht lebt.Das nördliche Hochland entlang den Hängen des Himalaya wird von den Lingships, Layaps und Lunaps bewohnt. Während die Linkshi und die Lunaps die übliche Tracht tragen, verfügen die Layaps über eigene traditionelle Gewänder, die zumeist aus Yakhaar und Schafwolle gefertigt werden. Außerdem tragen sie einen kegelförmigen Hut aus Bambus. Die Bewohner dieser Hochgebirgsregionen Bhutans widmen sich hauptsächlich der Yakzucht, da der Großteil der Flächen des Hochlandes bestenfalls als Weideland nutzbar ist. Sie leben als Halbnomaden und verbringen nur einen kleinen Teil des Jahres in Häusern, die andere Zeit in Zelten, die aus Yakhaar gefertigt werden. Auf den kargen Böden werden ansonsten Hochgebirgsweizen, weiße Rüben und Kartoffeln angebaut. Seit einigen Jahren verdienen sich die Bewohner der Bergregionen allerdings eine Menge Geld mit dem Sammeln von Cordyseps, einer hochwirksamen und sehr teuren Arzneipflanze, die vor allem nach USA und Japan verkauft wird und für die es mittlerweile richtige Auktionen in Bhutan gibt.

Geschichte - Religion - Kultur

Die Religion Bhutans

Bhutan ist das einzige Land der Welt, das als nationale Religion dem Vajrayana Buddhismus folgt, der tanrischen Form des Mahayana Buddhismus. Verschiedene religiöse Schulen, wie die Nyingmapa und die Kagyupa haben sich im Lande verbreitet und große Religionsführer und Klostergemeinschaften hervorgebracht. Die Bewohner der südlichen Gebiete gehören eher dem Hinduismus an, da ihre Vorfahren überwiegend aus Nepal eingewandert sind. Ganz vereinzelt gibt es auch ganz kleine Gemeinschaften von Christen.

Der indische Mystiker und Magier Guru Rinpoche verankerte im 8. Jahrhundert den Buddhismus im gesamten Himalaya. Er gilt als der „Zweite Buddha“ und der tibetische Name „Guru Rinpoche“ bedeutet “Kostbarer Lehrer“, in Sanskrit lautet sein Name „Padmasambhava“, der aus dem Lotus Geborene. Er kam von Tibet aus nach Bhutan und im ganzen Land kann man Zeichen seines Wirkens sehen. Seine Statue ist in fast allen Klöstern des Landes zu finden. Er gehörte zur Schule der Nyingmapa, die sich hauptsächlich in Zentralbhutan verbreitet hat. Ihm gelang die Verschmelzung des Buddhismus mit vorbuddhistischen Vorstellungen, indem er deren Göttern einen Platz in der neuen Religion zuwies. Bis heute spielen Götter, die sich in Naturerscheinungen verkörpern, eine große Rolle im Leben der Bewohner.

In Bhutan wurde Guru Rinpoche im Körper des Heiligen Pema Lingpa wiedergeboren, der sein Werk fortführte. Pema Lingpas Nachfahren spielen bis heute tragende religiöse, politische und gesellschaftliche Rollen im Land. Die Könige Bhutans entstammen auch dieser Familie. Viele seiner Rituale werden bis heute zum Wohle des Staates durchgeführt und auf den Festivals werden seine Tänze dargeboten.

Überall im Land finden sich Zeugnisse großer Religiosität. Unzählige Klöster und kleine Lhakhangs liegen verstreut in der Landschaft und beherbergen die Schätze religiöser Kunst und Verehrung. Auf Bergen und an den Gebäuden flattern Gebetsfahnen, die manchmal zu Hunderten ihre aufgedruckten Gebete in den Himmel schicken, um Segen zu erwirken oder Dämonen zu besänftigen. Chorten und Manimauern säumen die Wege und Straßen um Reisende an die Lehre des Buddhismus zu erinnern und um vor Gefahren zu schützen.

Geschichte

Gefundene Steinwerkzeuge weisen darauf hin, dass Bhutan bereits 2000 vor Chr. besiedelt war. Über die Geschichte der ursprünglichen Bewohner des Landes, die Thepu, liegen keine schriftlichen Aufzeichnungen vor. Belegt ist, dass im 8. Jahrhundert n. Chr. Indische Missionare den Buddhismus in das damals hinduistische Feudalfürstentum brachten, das im folgenden Jahrhundert unter tibetische Herrschaft geriet. Die indisch-hinduistischen Einflüsse wurden gewaltsam beseitigt und der Buddhismus zur Staatsreligion erklärt.

Damals entstanden auch die ersten Klöster in Bhutan. Verbreitung fand der Buddhismus allerdings erst, als Padmasambhava 747 n. Chr. ins Land kam, hier besser bekannt unter dem Namen Guru Rinpoche. Er gilt als der „2. Buddha“ und wird hoch verehrt und seine Statue steht in fast allen Klöstern Bhutans. Die Einigung Bhutans wurde durch Ngawang Namgyel eingeleitet.

Als Sohn der aristokratischen Gya-Familie in Tibet wurde er Abt des Drukpa-Klosters Ralung in Südtibet. Der Desi (Herrscher) von Tsang in Zentraltibet hatte allerdings dafür seinen eigenen Kanidaten vorgesehen und Ngawang Namgyel mußte um sein Leben fürchten. Unter Mitnahme vieler Reliquien floh er 1616 nach Westbhutan, wo er als Shabdrung (was so viel bedeutet wie „Derjenige zu dessen Füssen man liegt“.) als anerkannter religiöser Führer zunächst Simtokha, seinen ersten Dzong errichtete. Weitere Dzongs in Paro, Punakha und Trongsa folgten.

Ihm gelang die Einigung der bis dahin unabhängigen Fürstentümer des Landes zu einem theokratischen Reich. Er wird als Gründer des Staates und als Stifter bhutanischer Identität angesehen. Mit seinen kulturellen Errungenschaften – er gliederte alle Regionen des Landes in ein schriftlich verwaltetes Reich – legte er den Grundstein zu heutigen bhutanischen Gesellschaft. Der Staat erhielt den bis heute gültigen Namen „Druk Yul (Land des Drachen).

Shabdrung veranlaßte auch den Zusammenschluß aller Mönche in der „Sangha“ unter einem obersten Abt, dem „Je Khenpo“ und führte die Nationaltracht (Gho und Kira) ein um dem Land eine eigene kulturelle Identität zu geben. Nach seinem Tod 1651 wurde die Staatsgewalt formell zwischen einem geistlichen und einem weltlichen Oberhaupt geteilt, praktisch lag sie aber in den Händen der Lamas. Diese stellten die Statthalter (Penlops), die die Steuern und Abgaben von den Bauern eintrieben und die Gerichtsbarkeit ausübten. Allerdings gab es immer wieder Rivalitäten zwischen einzelnen Fraktionen die 200 Jahre lang Machtkämpfe und Bürgerkriege auslösten, in die auch Tibet, China und Sikkim einbezogen wurde

1772 begann dann der fast hundertjährige Grenzkonflikt mit der britischen Ostindien-Kompanie. Im Jahr 1864 okkupierte die Kolonialmacht den Bezirk Dewangiri und andere Gebiete Bhutans und das Land verlor damit wertvolles Ackerland. Im Herzen von Bhutan ging jedoch das Machtgerangel weiter. Der Penlop von Trongsa, Jigme Namgyal, schaltete zu guter Letzt seinen Rivalen in Trongsa aus, etablierte sich als mächtiger Desi und setzte seinen Sohn, Ugyen Wangchuk, als Paro Penlop ein. Nach dem Tod des Vaters assistierte Ugyen Wangchuk den Briten bei ihrer Invasion Tibets, erweitere seine Machtbasis und wurde 1907 von einem Gremium als Stammesfürsten und Lamas einstimmig zum 1. Druk Gyalpo -Drachen-König- gewählt. Er führte die erbliche Maharajawürde ein (Wangchuk-Dynastie). Die guten Beziehungen des Königs mit den Briten führten 1910 zum Vertrag von Punakha, in welchem sich England zur Nichteinmischung in interne Angelegenheiten Bhutans bekannte und Bhutans Außenpolitik von Ratschlägen der britischen Regierung geleitet werden sollte. Ein Anspruch der nach der Unabhängigkeit Indiens an Delhi überging.

Am 8. August 1949 schloss Bhutan mit Indien einen Freundschaftsvertrag, demzufolge Indien die außenpolitischen Beziehungen Bhutans wahrnimmt und Wirtschaftshilfe in Form von Straßen und Wasserkraftwerken leistet. Im November 1964 übernahm der König die gesamte Staatsgewalt. Das 1953 geschaffene Parlament erhielt 1968, als Bhutan konstitutionelle Monarchie wurde, gewisse Gesetzgebungsrechte. Der königliche Rat und der Ministerrat bilden die Exekutive. Unter König Jigme Dorji Wangchuk wurden die Privilegien der Lamas eingeschränkt und Maßnahmen zum Abbau der feudalen Verhältnisse (u.a. Abschaffung der Leibeigenschaft und Entwicklung des Bildungswesens) eingeleitet.

Am 12. Februar 1971 erlangte Bhutan die völkerrechtliche Anerkennung (Aufnahme in die UNO) der schon zuvor bestehenden Eigenstaatlichkeit. Im Jahr 1998 beschränkte der vierte König Jigme Singye Wangchuk gegen den Willen des Parlaments seine eigene Macht und unterstellte sich der Autorität des Parlaments. Im März 2008 fanden die ersten politischen Wahlen in Bhutan statt und eine neue Verfassung wurde verkündet, die Bhutan zu einer demokratisch-konstitutionellen Monarchie macht

Am 14. Dezember 2006 dankte König Jigme Singye Wangchuk, der das Land seit der Unabhängigkeit autokratisch regiert hatte, ab und sein Sohn Jigme Khesar Namgyal Wangchuk wurde der fünfte König des Landes. Am 6. November 2008 fanden die offiziellen Krönungsfeierlichkeiten statt.

Dzongs und Klöster in Bhutan

„Dzong“, so nennt man die majestätischen Klosterburgen, die in fast jedem Tal zu finden sind und die einzigartig sind für Bhutan. Die Dzongs sind das weltliche und religiöse Zentrum eines Bezirkes und sind aufgeteilt in Administration und Klärus.Sie symbolisieren die weltliche und religiöse Macht eines Tales und in früheren Zeiten regierten hier die verschiedenen Penlops und Desis, bis sich die Macht schließlich in einem Herrscher vereinte. Dzongs dienten als Zentrum des Handels, als Armee-Stützpunkt und als Austragungsort von religiösen Feierlichkeiten, Tshechus genannt, die noch heute dort stattfinden, wie z.B. das Punakha Tshechu, das jeweils im Frühjahr stattfindet.Heutzutage, im Zeichen der Globalisierung, sind diese wunderschönen Gebäude ein Ausdruck der bhutanischen Kultur und ein Symbol der Einmaligkeit und Identität Bhutans. Erbaut wurden die meisten Dzongs um die Zeit von 1630 – 1650 auf Anordnung von Zhabdrung Ngawang Namgyel, dem Reichsgründer Bhutans.

Bhutan ist wohl das Land mit den meisten Klöstern, denn allerorts sind kleine Goembas, Lhakhangs und große Klosteranlagen zu finden. Teilweise sind die Klöster versteckt in den Bergen oder nur durch unwegsames Gelände zu erreichen. Das wohl bekannteste Kloster ist das Taktshang Kloster in Paro, das spektakulär auf einem Felsvorsprung liegt. Die Anlage umfasst insgesamt 13 heilige Stätten, von denen allerdings meist nur eine einzige, nämlich Taktshang Pelphug, besucht wird. Der Name Taktshang (Tigernest) führt auf eine Legende zurück, wonach Padmasambhava Im 8. Jahrhundert auf dem Rücken einer Tigerin von Ostbhutan an diesen Ort geflogen sei. Der Überlieferung zufolge, hatte eine seiner Frauen die Gestalt einer Tigerin angenommen. Er meditiere drei Monate lang an diesem Ort und bekehrte das Tal zum Buddhismus.

Anschließend kehrte er nach Tibet zurück. Nach ihm kamen noch viele tibetische Heilige, um an diesem hochspirituellen Ort zu meditieren, allen voran Milarepa. Die heute sichtbaren Gebäude wurden 1692 vom vierten Desi Tenzing Rabgye errichtet, dessen Inkarnation derzeit im Tago Kloster in der Nähe von Thimphu lebt. Im April 1998 brannte ein Großteil des Hauptgebäudes bis auf die Grundmauern ab und Wandmalereien und ein Teil der Statuen wurde zerstört. Zwischenzeitlich wurde es nach alten Bildern wieder neu aufgebaut und gilt heute als eine der heiligsten und meistbesuchten Pilgerorte Bhutans. Ein gut befestigter wunderschöner Weg führt in etwas 3 Std. hinauf zur Klosteranlage.

Ebenfalls in Paro befindet sich der Kyichu Lhakhang, eines der ältesten Klöster Bhutans. Der Überlieferung zufolge wurde der erste Tempel von Kyichu von dem tibetischen König Songtsen Gampo im 7. Jahrhundert erbaut. Die Legende besagt, dass sich eine Riesen-Dämonin auf einem Gebiet, das Tibet und den gesamten Himalaya umfasste, niedergelassen hatte und dadurch die Ausbreitung des Buddhismus verhindern wollte. Um sie zu bezwingen beschloß der König, 108 Tempel zu errichten, die auf allen wichtigen Stellen ihres Körpers platziert werden sollten. Und so geschah es, dass der Jokhang-Tempel in Lhasa im Jahr 638 direkt über dem Herzen der Dämonin und der Kyichu-Lhakhang wahrscheinlich 659 auf ihrem linken Fuß errichtet wurden.

Der überwiegende Teil der wunderschönen Statuen zeigen Avalokiteshvara in seiner Form mit den tausend Augen und tausend Armen. Außerdem befindet sich eine der vermutlich heiligsten Statuen Bhutans im Haupttempel, die Statue des Jowo, des achtjährigen Buddha, die jener im Johhang-Tempel in Lhasa sehr ähnlich ist. Drei andere wunderschöne und wichtige Klöster befinden sich im Choeskor Tal im Bumthang, nämlich Jambay, Kurjey und Tamshing.

Das Jambay (Maitreya) Kloster gehört ebenfalls zu einem der 108 Klöster, die Songtsen Gampo im 7. Jahrhundert erbaut hatte. Er wurde auf dem linken Knie der Dämonin platziert und gilt als Tempel, dem die Aufgabe zufiel, den „Grenzbezirk“ zu unterwerfen. Im Heiligtum befindet sich eine Statue des zukünftigen Buddha Jambay, der dem Tempel seinen Namen gegeben hat.
Nicht weit davon entfernt liegt das Kurjey Kloster, das ebenfalls zu einem der heiligsten Orte Bhutans zählt, da Padmasambhava hier ebenfalls meditiert hat und seinen Körperabdruck in einem Felsen hinterlassen hat (Ku –heißt Körper, jey – Abdruck). Er pflanzte seinen Pilgerstab in die Erde, woraus eine Zypresse wuchs, deren Ableger noch heute vor dem Kloster stehen soll.

Der Gebäudekomplex von Kurjey besteht aus drei nach Süden ausgerichteten Tempeln. Der erste Tempel rechts ist der älteste und wurde 1652 vom Trongsa-Penlop Ninjur Tenpa auf jenem Felsen erbaut, auf dem Padmasambhava meditiert hatte. Darin ist der Körperabdruck zu sehen. Der zweite Tempel wurde 1900 von Ugyen Wangchuck, dem späteren König von Bhutan, errichtet. Er beherbergt eine riesige Statue von Padmasambhava. Der dritte Tempel wurde Anfang der 90iger Jahre errichtet und von der Mutter des 4. Königs finanziert. Er beherbergt ebenfalls Statuen von Padmasambhava und Buddha Sakiamuni.

Das dritte bedeutende Kloster in Bhumtang ist der Tamshing Lhakhang, der 1501 von Pema Lingpa gegründet wurde, der als eine Inkarnation von Padmasambhava gilt. Er enthält Gemälde, die von fundamentalem Interesse für die Geschichte der Malerei dieser Region sind. Sie sind wahrscheinlich die ältesten noch erhaltenen Malereien Bhutans und sind sowohl für die Kunst- als auch die Religionsgeschichte von beträchtlichem Interesse. In der Vorhalle zum Heiligtum befindet sich ein Kettenpanzerhemd, das Pema Lingpa zugesprochen wird, der metallurgische Kenntnisse gehabt haben soll. Man sagt, dass Demjenigen, der damit dreimal das Heiligtum umrundet, ein Teil seiner Sünden erlassen wird. Der Tempel beherbergt einige Statuen von Padmasambhava und dem Klostergründer.

Nationalparks in Bhutan

Nationalparks in Bhutan:

Zurzeit gibt es vier Nationalparks in Bhutan. Neben den Nationalparks gibt es auch noch sogenannte Wildlife Sanctuaries. Diese bilden das Fundament von Bhutans Naturschutzgebieten. Diese bedecken zusammen etwa 35% der Landesfläche. Jedes dieser Gebiete hat seinen eigenen Charakter und bietet bedrohten Tieren, Vögeln und Pflanzen eine Heimat.

Jigme Singye Wangchuck-Nationalpark

Mit einer Fläche von 1.300 km² ist dieser, in der Landesmitte gelegener Nationalpark, der zweitgrößte Nationalpark Bhutans. Die verschiedenen Lebensräume reichen von eisbedeckten Berggipfeln bis zu Nadel- und Laubwäldern. Früher war das Gebiet als Black Mountain-Nationalpark bekannt. Durch die verschiedenen Höhenlagen und unterschiedliche fallenden Regenmengen ergeben sich diverse Klimabedingungen. So kommt im Park eine große Vielfalt an Pflanzen und Tieren, speziell Vögeln vor. Mit seinen alten Tannen-, Kiefern- und Laubwäldern ist er eine der unberührtesten Gegenden im östlichen Himalajagebiet. Die seltenen Moschushirsche und auch der Kragenbär kommen hier vor. Ebenso können der nur in Bhutan und Assam vorkommende Goldlangur, der seltene Nebelparder, Kleiner Panda und der Königstiger im Park angetroffen werden. Der Nationalpark ist ein wichtiges Verbindungsglied zwischen den nördlichen und südlichen Tigerpopulationen des Landes. Alleine die östliche Seite des Parks beherbergt etwa 20% der gesamten Tigerpopulation Bhutans. Im Park kommen 391 verschiedene Vogelarten vor. Das Phobjikha-Tal bildet die Pufferzone des Parks. Hier überwintern jährlich mehr als 260 Individuen des bedrohten Schwarzhalskranichs.

TrumshingLa-Nationalpark

Der in der Landesmitte von Bhutan gelegene, 768 km² große und im Juli 1998 eröffnete ThrumshingLa Nationalpark ist Bhutans jüngster Nationalpark. Unberührte Wälder reichen von alpinen Höhen bis hinab zu subtropischen Laubwälder. Seltene Pflanzen bilden zusammen mit Schneeleopard,Königstiger und Roter Panda einen weltweit einzigartigen und wichtigen Lebensraum. Die Höhenlagen reichen von 1.000 bis über 4.000m, mit Temperaturen zwischen - 21ْ C und 28ْ C hat der Park eine der größten Klimaunterschiede der Welt aufzuweisen. Aufsehen erregter der Park im Jahr 2000 als der WWF mit einer Fotofalle einen Tiger auf 3.000m fotografierte. Dies war das erste Mal, dass ein Foto von dieser Spezies in dieser Höhe gelang. Daneben machen 341 verschiedene Vogelarten das Gebiet zu einem Paradies für jeden Vogelbeobachter. Bekannt ist der Park auch durch seine atemberaubenden Bergszenerien die jährlich zahlreiche Touristen und Wanderer anzieht. Diese helfen den und die Gemeinden im Park aufrechtzuerhalten

Royal Manas-Nationalpark

Der Royal-Manas-Nationalpark gilt als das Kronjuwel Bhutans und ist ein früheres königliches Jagdgebiet. Dieser bildet das größte tropische und subtropische Ökosystem des Landes. Mit tausenden von Tier- und Pflanzenarten, von denen viele weltweit als bedroht gelten. Es ist nicht nur das Schutzgebiet mit der höchsten Artenvielfalt Bhutans, sondern auch einer der global außergewöhnlichsten Orte. In Südzentral-Bhutan gelegen reicht dessen Südgrenze an das UNESCO-Weltnaturerbe Indiens, dem Manas-Nationalpark. Im Norden grenzt er an den Jigme Singye Wangchuck-Nationalpark. 1966 wurde Royal Manas als Wildlife Sanctuay ausgewiesen und ist damit Bhutans ältestes Naturschutzgebiet. 1993 wurde das Gebiet zum Nationalpark erklärt. Von Mai bis September bringt der Monsun bis zu 5.000mm Regen. Im Winter fällt dieser nur in geringfügigen Mengen. Von November bis Februar ist das Klima sehr angenehm. Das Gebiet ist außergewöhnlich artenreich, einschließlich Königstiger, Asiatischer Elefant,Wasserbüffel, Panzernashorn, Nebelparder, Kragenbär, Goldlangur, Gangesdelfine und Vorderindische Schuppentier. Mehr als 365 Vogelarten sind hier bereits offiziell gesichtet worden. Man geht aber davon aus, das weitere 200 Vogelarten sich im Park aufhalten. Hier leben unter anderem auch die weltweit bedrohten Arten wie Nepalhornvogel, Bindenseeadler, die zweitgrößte Reiherart, der Kaiserreiher, Fleckenbrust-Zwergtimalie, Bergrötelund Prachtkuckuck. Viele der im Park vorkommenden über 900 Pflanzenarten haben kommerzielle, medizinische, traditionelle oder religiöse Bedeutung.Jigme Dorji-Nationalpark. Mit über 4.349m² ist der Jigme Dorji-Nationalpark das größte Schutzgebiet in Bhutan. Es ist eines der artenreichsten Gebiete des östlichen Himalayas und erstreckt sich vom Laubwald bis zu den ewigen Eisfeldern und Gletschern an Bhutans Nordwestgrenze. Der Monsun und ein Höhenunterschied von 1.000 bis 7.000m sorgen ein artenreichen Pflanzen- und Tierleben. Heilige Berge, wie Chomolhari, Tsherimgang und Jichu Drakey sind bedeutende Sehenswürdigkeiten des Parks. Gletscher und Gletscherseen sind speisen Bhutans größte Flüsse. Die alpine Region beheimatet zahlreiche Blumen wie die Nationalblume, den Blauen Mohn, aber auch Edelweiß, Orchideen und Rhododendren. Typische Tierarten sindSchneeleopard, Takin, Königstiger, Kragenbär und Kleiner Panda, welche die Wälder und Berge des Parks bewohnen. Dies wird wohl das einzige Gebiet auf der Welt sein an dem sich das Verbreitungsgebiet von Königstiger und Schneeleopard überlappen. Hier finden sich auch einige der beliebtesten Trekkingtouren Bhutans.

Quelle Wikipedia

Flora und Fauna

Bhutan hat eine reiche und mannigfaltige Vielfalt an Flora und Fauna. Es gehört zu den Ländern mit dem höchsten Prozentsatz an Artenvielfalt und geschützten Gebieten in der Welt. Ca. 30 % des Landes sind Nationalparks und weitere 10 % sind biologische Korridore, die die Nationalparks verbinden. Bestandsaufnahmen haben ergeben, dass Bhutan 5.500 Arten an Gefässpflanzen, mehr als 770 Arten von „Avifauna“ und mehr als 165 Arten von Säugetieren ausweisen kann, davon sind viele Arten endemisch.

Bhutan ist ein Paradies für Botaniker und in den alten Zeiten war das Land unter dem Namen „Southern Valley of the medical plans“ bekannt. Pinien, Zypressen, Rhododendren und Eichen sind in den niedrigeren Höhen zu finden, während man in höheren Lagen Wacholder, Kiefer und Himalayazedern antrifft. Selbst auf den hohen Bergpässen in 5000 m Höhe findet man noch winzige Alpenblumen und bis 4000 m Höhe sind die Wiesen im Herbst mit unzähligen Blumen wie z.B. Edelweiß, Enzian und Astern überzählt, während im Frühjahr Rhododenren, Magnolien , Orchideen und Primeln blühen. In den Wintermonaten sieht man in den wärmeren Tälern wie Punakha und Ranjung rot leuchtende Weihnachtssterne, die teilweise eine ganze Allee bilden.

Große Farne wachsen in den subtropischeren Regionen, verschiedenste Arten von Moosen hängen von den Bäumen und riesige Bambusstauden wachsen in den Himmel. In den Sommermonaten blühen hier verschieden farbige Arten von Mohn und ganz besonders schön ist der Blaue Mohn, der auch die Nationalblume Bhutans ist.

In den Regionen um Lingshi , Laya und Lunana wachsen hochwirksame Arzneipflanzen u.a. auch Cordyseps, die im trad. Krankenhaus in kleine Kügelchen umgewandelt und an Patienten verabreicht werden.Ein Tier zu beobachten ist wundervoll, denn ein Tier hat keine Meinung zu sich selbst.
Es ist. Tiere sind Hüter des Seins.

In der noch weitgehendst unberührten Natur Bhutans finden sich ca. 580 verschiedene Vogelarten. Diese beträchtliche biologische Vielfalt beruht zum Teil auf den großen Klima- und Höhenunterschieden, die von 200 m an der Südgrenze bis hinauf auf 7000 m zu den Gipfel des Himalaya im Norden reicht. Außerdem ist in Bhutan, anders als in vielen anderen Himalayaländern der ursprüngliche Waldbestand noch intakt, etwas 60 % des Landes sind noch mit Wald bedeckt. Einige der Vogelarten die hier in Bhutan zu finden sind, ist der Schwarzhalskranich, der in den Wintermonaten (Nov. – Febr.) aus Tibet herkommt und vor allem im Phobjikha Tal und in Trashi Yangtse zu sehen ist. In den südlicheren Regionen findet man den Nashornvogel und in den Bergregionen schweben Adler und andere Raubvögel am Himmel.

Laut neuesten Berichten nimmt auch der Bestand an Tigern in Bhutan zu, die von den tieferen Regionen Indiens in die höheren Bergregionen Bhutans immigrieren. Auch wurden einige junge Schneeleoparden gesichtet, was ein großes Glück bedeutet. Zahlreiche Projekte um diese gefährdeten Raubkatzen zu schützen, wurden in den letzten Jahren ins Leben gerufen. In einigen Tälern in den höheren Bergregionen findet man außerdem noch wildlebende Takins, Blauschafe und buntschillernde Fasane. Euch mehrere Arten von Affen sind in Bhutan zu finden, neben den Grau- und Goldlanguren begegnen einem oftmals Makaken neben der Straße.